BIO-Europe 2007 in Hamburg: Vom 12.-14. November wird die Hansestadt zum Treffpunkt für Life Science
Mit einem Teilnehmerwachstum von rund 15% gegenüber dem Vorjahr unterstreicht die in Europa wichtigste Businessveranstaltung der Biopharmazeutischen Industrie die stetig wachsende Bedeutung dieses besonders innovativen Bereichs der Life Sciences. Heute beginnt die Veranstaltung im Hamburger Congress Centrum und bereits zu Beginn der dreitätigen Konferenz zeichnet sich ab, dass die Branche auf Wachstum setzt.
12.11.2007 Hamburg Pressemeldung Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt HamburgIn gesonderten Gesprächen, Workshops und Symposien geht es in den folgenden drei Tagen nicht nur um den Austausch von neuesten Entwicklungen in der Life Science-Branche. Im Vordergrund steht der Ausbau von Geschäftsbeziehungen der teilnehmenden Unternehmen aus aller Welt. Hierzu werden mehr als 2.300 Entscheidungsträger der Biotechnologie, Pharma sowie dem für die Branche wichtigen Finanzsektor in Hamburg erwartet, um in mehr als 8.000 Einzelgesprächen über die Geschäfte von morgen zu entscheiden.
"Hier werden Deals gemacht. Einige werden hier das Geld finden, das sie brauchen, einige werden Lizenzrechte erhalten und jeder hier wird neue Leute und neue Ideen kennen lernen." sagt BIO-Europe Gründerin Carola Schropp, Managing Partner des Veranstalters EBD Group. Neben großen, internationalen Pharmaunternehmen wie Pfizer, AstraZeneca und Bayer Schering nutzen auch kleine Biotechnologiefirmen die besonderen Möglichkeiten dieser erstmals in Hamburg stattfindenden Veranstaltung für die Suche nach neuen Geschäftspartnern.
Prof. Dr. Heinrich Maria Schulte, Gesellschafter der Endokrinologikum Gruppe und Eigentümer des Bankhauses Wölbern, sieht vor allem die Bedeutung der Veranstaltung für das internationale Geschäft: "Moderne Medizin braucht Finanzierung. Ohne Kooperationen, ob wirtschaftlich oder wissenschaftlich, ist eine erfolgreiche geschäftliche Entwicklung in der biopharmazeutischen Industrie kaum machbar. Die BIO-Europe bringt zusammen, was sich sonst mühsam über Kontinente suchen müsste."
Die Realisierung dieses hochkarätigen Kongresses in Hamburg ist durch die gemeinsamen Bemühungen der Stadt Hamburg, des Landes Schleswig-Holstein und der norddeutschen Life Science Agentur Norgenta möglich geworden.
"Für die Region ist das ein entscheidender Erfolg, zeigt sich doch deutlich, dass die Clusterstrategie der beiden Länder Hamburg und Schleswig-Holstein Früchte trägt", betont Wissenschaftssenator Jörg Dräger. Für ihn ist dies jedoch erst der Anfang einer weiteren stetigen Entwicklung: "Norddeutschland ist auf der Landkarte internationaler Spitzenregionen sichtbarer geworden. Die BIO-Europe und Leuchtturmprojekte wie das kürzlich in Hamburg gegründete Wirkstoffforschungszentrum European ScreeningPort werden dazu beitragen, dass wir auch unsere internationale Stellung im Bereich Life Sciences weiter ausbauen."
Auch Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dietrich Austermann sieht die Perspektiven für die Region sehr positiv: "Auch mit jüngsten Erfolgen wie dem Exzellenzcluster für Entzündungsforschung, einer neuen Graduiertenschule für Medizin- und Bioinformatik und der Ansiedlung der Fraunhofer-Einrichtung für Marine und Medizinische Biotechnologie in Lübeck beweisen wir, dass wir über die Landes- und Bundesgrenzen hinaus im Wettbewerb der Biotech-Regionen mithalten können."
Wie gut die Norddeutsche Region in den Life Sciences aufgestellt ist, wird auch in der parallel stattfindenden Ausstellung deutlich. Zahleiche Unternehmen aus Hamburg und Schleswig-Holstein nutzen die Chance, ihre Produkte und Dienstleistungen dem internationalen Publikum zu präsentieren.
"Wir freuen uns, dass die BIO-Europe dieses Jahr in Hamburg stattfindet. Für die Unternehmen aus Norddeutschland ist das natürlich ein erheblicher Vorteil. Die Möglichkeit, sich in der Life Science Nord Ausstellung zu präsentieren, wird von vielen Firmen der Region genutzt", sagt Dr. Kathrin Adlkofer, Geschäftsführerin der Norgenta.
Eine Reihe von Veranstaltungen rund um die BIO-Europe bietet weitere Möglichkeiten für Netzwerke auf höchstem Niveau. Ein wichtiger Partner hierbei ist die eppendorf AG. Am ersten Kongressabend lädt das Hamburger Biotechnologie-Unternehmen rund 1.300 ausgewählte Gäste zur Eppendorf BIOLOUNGE in die Hamburger Handelskammer ein.
Vertreter der Medien sind herzlich willkommen. Der Einlass zur BIO-Europe und Teilnahme an den Workshops und Symposien ist für Vertreter der Medien kostenlos. Es wird um Registrierung unter www.ebdgroup.com/bioeurope/ oder an der Rezeption im Foyer des CCH gebeten.
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