BLK will Exzellenzinitiative voranbringen
Unter Vorsitz des bayerischen Staatsministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Thomas Goppel, haben die Wissenschaftsministerinnen und -minister von Bund und Ländern in ihrer heutigen BLK-Sitzung das weitere Vorgehen bei der Exzellenzinitiative zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen beraten. Sie hat dabei betont, dass es notwendig ist, in gleicher Weise die außeruniversitäre Forschung wie auch die universitäre Forschung zu stärken. Sie hat eine Arbeitsgruppe auf Ministerebene eingesetzt, die den Regierungschefs des Bundes und der Länder in Weiterentwicklung der Exzellenzinitiative eine Beschlussvorlage erarbeitet und dabei auch vorliegende Vorschläge berücksichtigt.
14.03.2005 Pressemeldung Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) (bis 31.12.2007)In der BLK-Sitzung am 15. November 2004 hatten Bund und Länder den im Laufe des letzten Jahres erarbeiteten Vereinbarungsentwurf einvernehmlich als eine geeignete Grundlage für eine abschließende politische Entscheidung gewertet, ohne die Initiative formell zu beschließen. Mit Rücksicht auf die damals noch laufenden Beratungen zur Modernisierung der bundesstaatlichen Ordnung konnten sich die Regierungschefs von Bund und Ländern aber dennoch nicht dazu entschließen, der Exzellenzinitiative ihre Zustimmung zu erteilen.
Ziel der Exzellenzinitiative ist es, Spitzenforschung im Universitäts- und Wissenschaftsbereich auszubauen und international besser sichtbar zu machen. Das geplante Bund-Länder-Programm soll ein Volumen von 1,9 Mrd. EURO haben. 75 % der Mittel wird der Bund aufbringen; 25 % werden vom jeweiligen Sitzland zur Verfügung gestellt.
Der BLK-Vorsitzende, der bayerische Staatsminister Dr. Thomas Goppel: "Nach Zeiten des Stillstands ist durch die heutigen Beratungen in der BLK wieder Bewegung in die Sache zu gekommen."
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