BMBF fördert junge Nano-Forscher aus NRW mit drei Millionen Euro

Drei junge Forscher der Nanowissenschaften an den Universitäten Dortmund, Düsseldorf und Münster erhalten zusammen drei Millionen Euro an Forschungsförderung. Mit dem Geld sollen die Nachwuchswissenschaftler eigene Forschergruppen aufbauen. Die drei Forscher sind Gewinner des Nachwuchswettbewerbs "Nanotechnologie" des Bundesforschungsministeriums, bei dem insgesamt 17 junge Nano-Forscher mit 27 Millionen Euro prämiert wurden.

16.12.2004 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

"Der Erfolg der jungen Wissenschaftler bestätigt die exzellente Qualität der nordrhein-westfälischen Forschung auf dem Gebiet der Nanotechnologie", freute sich Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft über die Auszeichnung. Die Silbe "Nano" bedeutet im griechischem "Zwerg". Das Forschungsgebiet umfasst winzige Strukturen in der Größenordnung einiger millionstel Millimeter (Nanometer). Kraft weiter: "In der Welt der Zwerge ist Nordrhein-Westfalen mittlerweile ein Riese. Es zahlt sich aus, dass wir bereits vor Jahren damit begonnen haben, diese Zukunftstechnologie zu einem Schwerpunkt der nordrhein-westfälischen Forschung ausbauen."

Prof. Dr. Rainer Haag von der Universität Dortmund führt gemeinsam mit Dr. Felix Kratz von der KTB Tumorforschungsgesellschaft mbH (Freiburg) das Projekt "Spaltbare Nanopartikel als intelligente Transportsysteme für biomedizinische Anwendungen - vom Labor zur Klinik" durch. Für drei Jahre wird das Vorhaben mit insgesamt 1,183 Millionen Euro gefördert, davon gehen 675.000 Euro direkt an die Universität Dortmund.

Das Projekt "Quantitative Rasterkraftspektroskopie in der Nanotribologie und -biologie" von Dr. Hendrik Hölscher, Universität Münster, wird über fünf Jahre mit 1,1 Millionen Euro gefördert.

Dr. Filipp Oesterhelt von der Universität Düsseldorf erhält für das Projekt "Neue Methoden zur kontrollierten molekularen Strukturbildung auf Oberflächen" 1,2 Millionen Euro.


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