Brandenburger Hochschulen erfolgreich bei Einrichtung von Bachelor- und Masterstudiengängen
Die Umstellung der Diplom- und Magisterstudiengänge auf das zweistufige System von Bachelor- und Masterstudiengängen an Brandenburger Hochschulen verläuft positiv, teilt Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka mit.
21.07.2006 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes BrandenburgDie Zahlen liegen sogar weit über den Erwartungen. So werden im kommenden Wintersemester 2006/07 bereits 223 Bachelor- und Masterstudiengänge angeboten - bei insgesamt 264 Studiengängen entspricht das einem Anteil von 84,5 Prozent. Bereits im Sommersemester 2006 lag das Land Brandenburg weit über dem Bundesdurchschnitt von 36,6 Prozent - auf Platz 3 hinter Bremen und Berlin.
Sehr zufrieden mit dem Stand der Umstellung zeigte sich Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka: "Es freut mich außerordentlich, dass die Brandenburger Hochschulen mit ihrem Engagement diese Entwicklung so zielstrebig vorangetrieben haben."
Besonders hervorzuheben ist die Universität Potsdam, die bereits zum Sommersemester 2004 alle Lehramtstudiengänge und zum Wintersemester 2006/07 alle Magister-Haupt- und Nebenfächer auf die neue gestufte Struktur umgestellt hat. Die Europa-Universität Viadrina bietet neben dem Studiengang Rechtswissenschaft, der mit dem Staatsexamen abschließt, ausschließlich Bachelor- und Masterstudiengänge an.
Im Rahmen des Bologna-Prozesses, benannt nach der Konferenz der Bildungsminister 45 europäischer Staaten, debattiert man seit 1999 über die Schaffung eines gemeinsamen Europäischen Hochschulraums. In diesem Zusammenhang wird auch die Umstellung der Studiengänge auf das international anerkannte zweistufige System von Bachelor- und Masterstudiengängen bis Ende 2010 angestrebt.
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