Bundesverdienstkreuz für die Karlsruher Musikwissenschaftlerin Professor Dr. Susanne Popp
Für ihre hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet der Musikwissenschaft sowie ihr langjähriges Engagement im künstlerisch-sozialen Bereich wurde der Karlsruher Musikwissenschaftlerin und Leiterin des Max-Reger-Instituts, Professor Dr. Susanne Popp, das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.
20.07.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-WürttembergKunststaatssekretär Dr. Dietrich Birk übergab die Auszeichnung am 20. Juli in Stuttgart. Dabei würdigte er Professor Popp als überaus erfolgreiche Wissenschaftlerin mit großem kommunikativem Geschick. "Sie haben das Max-Reger-Institut in Karlsruhe zu einem weltweit anerkannten Zentrum der Reger-Forschung entwickelt. Darüber hinaus ist es Ihnen gelungen, mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm Werk und Persönlichkeit Max Regers einem breiten Publikum bekannt zu machen", so der Staatssekretär.
Die große Reputation des Instituts in Musik- und Wissenschaftskreisen sowie in Politik, Wirtschaft und Kultur, zeige sich an der erfolgreichen Einwerbung von Forschungsmitteln. So fördere die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Erstellung eines Brief- und Werksverzeichnisses Regers im Rahmen eines Langzeitprojekts.
Der Staatssekretär würdigte auch das soziale Engagement der Geehrten im Verein "Yehudi Menuhin - Live Music Now". Dieser Zusammenschluss organisiert kostenlose Konzerte junger Künstler in sozialen Einrichtungen. "Die Veranstaltungen in Krankenhäusern, Altersheimen, Gefängnissen, Heimen oder Anstalten fördern den künstlerischen Nachwuchs und leisten einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander", sagte Birk
Susanne Popp wurde 1944 in Mühlhausen/Thüringen geboren. 1963-1971 studierte sie an der Universität Bonn Musikwissenschaft, Pädagogik und Mathematik. 1971 wurde sie mit einer Arbeit über Robert Schumanns Chorwerke promoviert. Seit 1981 ist sie Leiterin des Max-Reger-Instituts. Seit 1999 gehört sie dem Vorstand der Arbeitsgemeinschaft selbständiger Kulturinstitute (ASKI) an. 2002 wurde sie stellvertretende Vorstandsvorsitzende des gemeinnützigen Vereins "Yehudi Menuhin Live Music Now". 2003 wurde ihr von der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe eine Honorarprofessur für Musikwissenschaft verliehen.
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