Charité erhält Millionenförderung durch den Bund
Die Berliner Charité zählt zu den Gewinnern des bundesweiten Wettbewerbs um Integrierte Forschungs- und Behandlungszentren. Internationale Gutachter haben der Charité den Zuschlag zur Einrichtung eines Zentrums für Schlaganfallforschung gegeben und damit eine finanzielle Förderung vom Bund in Höhe von 25 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren ermöglicht.
20.12.2007 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung"Dieser Erfolg bestätigt die großartigen Leistungen der Charité in der experimentellen und klinischen Gesundheitsforschung und unterstreicht ihre Führungsrolle. Hier kann die Charité auf vorhandenen Stärken aufbauen, die bereits heute Schlaganfallpatienten zugute komme. Das nun zusätzlich geförderte Zentrum für Schlaganfallforschung wird einen Schub auf diesem wissenschaftlich und gesundheitspolitisch bedeutsamen Feld ermöglichen. Ich gratuliere den Antragsstellern", sagte Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner in Berlin.
Geplant ist die Erfassung des Schlaganfallverlaufs in einer koordinierten Versorgungskette, von der Alarmierung des Rettungsdienstes bis hin zu den Jahren nach dem Schlaganfall in der frisch gegründeten Berliner Schlaganfall-Allianz. So können Maßnahmen auf ihre langfristige Wirksamkeit geprüft werden. Darüber hinaus werden die Rahmenbedingungen für klinische Forschung verbessert, sie wird enger mit der Grundlagenforschung verknüpft, und das Training für klinische Forscher wird mit einem Curriculum ausgebaut.
Die Berliner Charité hat sich in der ersten Förderrunde gegen bundesweit 43 Anträge von medizinischen Einrichtungen behauptet. Voraussetzung für die Förderung sind exzellente Grundlagenforschung, Erfahrungen in der patientenorientierten Forschung und eine langfristig angelegte Gesamtstrategie.
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