Studentenwerke

Das Studium beginnt im Wohnheim

- 27% der Studienanfänger, die nicht bei den Eltern wohnen, bevorzugen das Wohnheim - Deutsches Studentenwerk (DSW) mit neuen Zahlen - 12% aller Studierenden leben im Wohnheim - Preisgünstigste Wohnform außerhalb des Elternhauses - Studentenwerke bieten 181.000 Wohnheimplätze - Jahrestreffen der Wohnheim-Verantwortlichen ab heute in Aachen

05.05.2010 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

"Das Studentenwerks-Wohnheim ist ideal für einen erfolgreichen Start ins Studium." Achim Meyer auf der Heyde, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), eröffnete mit diesen Worten heute in Aachen das Jahrestreffen der Wohnheim-Verantwortlichen aus den 58 Studentenwerken. Vor rund 150 Expertinnen und Experten stellte Meyer auf der Heyde neue Zahlen aus der 19. DSW-Sozialerhebung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden vor.

"Das Wohnheim ist die preisgünstigste Wohnform außerhalb des Elternhauses", betonte Meyer auf der Heyde. Fast die Hälfte der deutschen Wohnheim-Bewohnerinnen und -Bewohner hat weniger als 640 Euro im Monat zur Verfügung – der bundesweite Durchschnittswert liegt bei 812 Euro.

"Es sind vor allem Studienanfänger, die das Wohnheim bevorzugen", führte Meyer auf der Heyde aus. Von den Studierenden bis 21 Jahren, die nicht mehr bei den Eltern wohnen, lebt mehr als jeder Vierte im Wohnheim.

Gemäß der Studierenden-Befragung vom Sommer 2009 leben 12% aller Studierenden im Wohnheim. Die 58 Studentenwerke bieten insgesamt 181.000 Wohnheimplätze in mehr als 1.000 Häusern.

Bei den Bachelor-Studierenden ist das Bild unterschiedlich. 13% der Bachelor-Studierenden an Fachhochschulen leben im Wohnheim. Bei den Bachelor-Studierenden an Universitäten sind es mit 18% deutlich mehr, die ins Studentenwerks-Wohnheim ziehen. Insgesamt sind 43% der Studierenden in Bachelor-Studiengängen eingeschrieben.

Gemäß einer Online-Befragung, ebenfalls aus dem Jahr 2009, schätzen die Studierenden am Wohnheim das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis, die hochschulnahe Lage, das einfache Mietprozedere sowie das studentische Lebensumfeld mit der Möglichkeit, rasch Kontakte knüpfen zu können.

Die 19. Sozialerhebung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden zum Download:

www.studentenwerke.de
www.sozialerhebung.de
www.his.de

Die Sozialerhebungen des Deutschen Studentenwerks werden finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und wissenschaftlich durchgeführt vom Hochschschul-Informations-System HIS.


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