Dauerhafte Sicherung der Bayreuther Ökologie- und Umweltforschung

Die Universität Bayreuth erhält vom Wissenschaftsministerium zum 01.01.2005 dauerhaft weitere sieben Stellen zur Übernahme des Kernpersonals des Bayreuther Instituts für Terrestrische Ökosystemforschung (BITÖK) zugewiesen. Damit ist nun, so Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel am Montag in München, der Fortbestand dieser zunächst vom Bund vorfinanzierten Forschungseinrichtung endgültig gesichert. Goppel: "Auch in finanziell schwierigen Zeiten investiert die Bayerische Staatsregierung in für die Zukunft unseres Lebensraums wichtige Forschungsgebiete."

13.12.2004 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Das BITÖK ist eine "zentrale wissenschaftliche Einrichtung" der Universität Bayreuth mit einem Laborgebäude für drei Ökologielehrstühle, die in gemeinsamen Forschungsprojekten mit Professuren aus den Bereichen Biologie, Klimatologie, Geowissenschaft, Mathematik, Informatik und Physik interdisziplinären ökologischen Fragestellungen nachgehen. Schwerpunkt der Bayreuther Forschungen sind die Zusammenhänge im Stickstoff-, Schwefel- und Wasserhaushalt von bewaldeten Wassereinzugsgebieten mit dem Ziel, die Stabilität und Belastbarkeit dieser Ökosysteme abschätzen und die nachhaltige Nutzung der vielfältigen Waldfunktionen bewerten zu können.

Das Institut wurde 1990 durch eine Vereinbarung zwischen dem Freistaat Bayern und dem Bundesministerium für Forschung und Technologie errichtet und vom Bund auf zehn Jahre vorfinanziert. Entsprechend der vertraglichen Verpflichtung hat der Freistaat seit 1999 das Institutsgebäude mit sächlicher Ausstattung sowie Personalstellen für Laboratorien und drei Lehrstühle schrittweise in den Staatshaushalt übernommen.

Die Universität hat mit Blick auf ihr zukünftiges Profil diesen Forschungsbereich konzeptionell strukturiert und erweitert und zum 1.11.2001 in dem neu errichteten "Bayreuther Zentrums für Ökologie und Umweltforschung" (Bayreuth Center of Ecology and Environmental Research - BAYCEER) zusammengefasst. Kernstück dieser neuen zentralen wissenschaftlichen Einrichtung wird das darin integrierte und aufgehende BITÖK sein.


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