Ranking

Deutschland besitzt drittbestes Hochschulsystem der Welt

Neues QS Ranking bewertet Nationen mit den besten Gegebenheiten für den Erfolg von Universitäten.

18.05.2016 Bundesweit Pressemeldung QS Unisolution
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QS Quacquarelli Symonds, Analyst globaler Hochschulbildung, veröffentlicht heute die 2016er Auflage des Higher Education System Strength (HESS) Rankings. Das Ranking listet auf nationaler Ebene die besten Gegebenheiten für Institutionen der Hochschulbildung. Deutschland belegt dabei den dritten Platz weltweit. Auf Rang eins befinden sich die USA gefolgt von Großbritannien auf Platz zwei. Weitere europäische Länder in den Top 10 sind Frankreich (Rang sechs) und die Niederlande (Rang sieben).
Das Ranking präsentiert einen neuen Ansatz, um die Stärken und Schwächen der Hochschulbildungslandschaft eines Landes zu bewerten durch die Verwendung der Performance in den Universitätsrankings zusammen mit weiteren Faktoren. Dadurch bietet das Ranking Hilfe für Regierungsstellen, die mit der Verbesserung des nationalen Bildungssystems betreut sind, und einen Maßstab gegenüber anderen Nationen.
Weitere Ergebnisse:

  • Die USA führen das Ranking 2016 an
  • Drei Nationen in den Top 10 sind aus Asien: China (Rang acht), Südkorea (Rang neun) und Japan (Rang zehn)
  • Als einzige Nation aus Lateinamerika in den Top 20 belegt Argentinien Rang 18
  • Aus Afrika kommt Südafrika auf Platz 30
  • 50 Länder aus sechs Kontinenten sind in dem Ranking präsent
  • Als Kontinent ist Europa mit 22 Ländern in den Top 50 am meisten vertreten

Dieses neueste QS Ranking zielt darauf ab, Faktoren zu messen, die das Hochschulsystem eines Landes verbessern können. Es basiert auf vier gleichwertigen Kriterien:

  • Stärke des Systems: Dieses misst die Ranking Performance der Institutionen eines Landes.
  • Zugang: Dieses misst die Wahrscheinlichkeit eines talentierten Individuums, einen Platz an einer top Universität seines Heimatlandes zu bekommen, basierend auf der Anzahl der verfügbaren Plätze an genannten Institutionen und der Bevölkerungsgröße.
  • Aushängeschild: Dieses misst die globale Performance der top Institution eines Landes.
  • Wirtschaft: Dieses misst nicht nur die Qualität des wirtschaftlichen Umfelds eines Landes für seine Hochschuleinrichtungen, sondern auch ob sich der ökonomische Erfolg in der Leistung des Hochschulsystems wiederspiegelt.

Die vollständige, detaillierte Methodologie steht hier zur Verfügung. Während die USA in allen vier Kriterien die Bestmarke setzen, ergibt sich durch die gleichwertige Gewichtung jedes Kriteriums, dass kein starker Zusammenhang zwischen der Performance eines Faktors und gesamten Platzierung besteht. Den höchsten Wert erreicht Deutschland im Faktor Zugang mit einem Wert von 97.9, dem dritthöchstem Wert weltweit. Im Bereich Aushängeschild liegt Deutschland global jedoch nur auf Rang 13.

© www.topuniversities.com

John O’Leary, Redakteur des Times Education Guides und Mitglied des QS Executive Boards, sagt: „Die Bewertung ganzer Systeme dreht sich nicht nur um die top Universitäten – wäre dieses so, würde Singapur viel weiter oben stehen und einige europäische Länder weiter unten in der Liste. Der Vorteil dieses Rankings ist, dass es die Qualität und die Zugänglichkeit der Hochschulbildung als Ganzes betrachtet.“

Mit diesen Rankings zeigt QS den Nutzen der enormen Menge an gesammelten Daten durch seine Forschungsabteilung, die QS Intelligence Unit, zur Information und Analyse der Hochschulbildung. Weitere Wege, wie solche Daten den Bereich verändern können, werden auch Thema der EduDataSummit Konferenz vom 8. bis 10. Juni in London sein. Weitere Informationen unter http://www.edudatasummit.com/.

Die vollständigen QS Higher Education System Strength Rankings sind hier veröffentlicht.

Ansprechpartner

QS Unisolution

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