DIPF bringt open access in Erziehungswissenschaften voran

Die beiden erziehungswissenschaftlichen Fachverlage Verlag Barbara Budrich und budrich-unipress aus Opladen und Vandenhoeck & Ruprecht sowie V&R unipress aus Göttingen beginnen im Februar 2009 eine Open-Access-Kooperation mit dem DIPF (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung). Die beiden renommierten Verlagshäuser und ihre UniPress-Töchter nutzen das fachspezifische Open-Access-Repository [Pedocs](http://www.pedocs.de/) zur Erweiterung ihrer digitalen Publikationsmöglichkeiten. Damit übernimmt pedocs eine Vorreiterrolle in der Öffnung der deutschsprachigen Sozial- und Geisteswissenschaften für Open Access.

10.02.2009 Pressemeldung DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation

Mit dem Dokumentenserver Pedocs werden fachrelevante Texte und audiovisuelle Forschungsdaten aus der Unterrichtsforschung der Allgemeinheit kostenfrei – also open access – zur Verfügung gestellt. Sämtliche Dokumente können über die im Fachportal Pädagogik etablierte FIS Bildung Literaturdatenbank recherchiert werden. So stehen seit dem 5. Februar 2009 erste Monografien und Einzelkapitel aus dem erziehungswissenschaftlichen Programmsegment von Vandenhoeck & Ruprecht kostenfrei in pedocs zur Verfügung. Die Bände der seit letztem Jahr bei V&R unipress veröffentlichten Reihe "Eckert. Die Schriftenreihe. Studien des Georg-Eckert-Instituts zur Internationalen Bildungsmedienforschung" werden folgen. Der Verlag Barbara Budrich wird in Kürze wissenschaftliche Texte einstellen, die entweder vom Umfang her keine eigenständige Publikation zulassen, oder auf Grund ihrer Thematik eher für spezifische Zielgruppen von Interesse sind. Darüber hinaus sollen tagesaktuelle Texte sowie vergriffene Werke und Auszüge aus dem aktuellen Verlagsprogramm open access zugänglich gemacht werden.

Weitere Informationen
DIPF, Informationszentrum Bildung, pedocs, Günther Hansen,

Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Schloßstraße 29, 60486 Frankfurt/M.

Das DIPF gehört mit zurzeit 82 Forschungsinstituten und Serviceeinrichtungen für die Forschung zur Leibniz-Gemeinschaft. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesamtgesellschaftlich relevante Fragestellungen strategisch und themenorientiert. Die Leibniz-Institute beschäftigen etwa 13.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind ca. 5400 Wissenschaftler, davon wiederum 2000 Nachwuchswissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,1 Mrd. Euro, die Drittmittel betragen etwa 225 Mio. Euro pro Jahr. Näheres unter www.leibniz-gemeinschaft.de.


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