Dr. Eva-Maria Stange: "TU Bergakademie ist wichtiges Zentrum der Geowissenschaften in Deutschland"

"Die TU Bergakademie Freiberg hat sich durch ihre konsequente Ausrichtung auf die Geowissenschaften und durch ihre exzellente Vernetzung mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft zu einem wichtigen Zentrum der Geowissenschaften in Deutschland entwickelt", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute im Rahmen der Eröffnung der Jahrestagung der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft in Freiberg.

03.03.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Zu Recht habe die Gesellschaft Freiberg bereits zum zweiten Mal für ihre Jahrestagung gewählt. Damit würden vor allem die Leistungen gewürdigt, die an der TU Bergakademie in der Fakultät Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau und insbesondere am geophysikalischen Institut erbracht werden. Die Schwerpunktthemen der Tagung, Computersimulation, Inversion, Geoinformatik und Oberflächennahe Geophysik, spiegelten zugleich das neue Profil des geophysikalischen Instituts der Bergakademie wieder. Von den 18 wissenschaftlichen Beschäftigten am Institut seien 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Drittmittel finanziert.

Die TU Bergakademie gehöre mit 22 Millionen Euro Drittmitteleinnahmen im Jahr 2006 zu den deutschlandweit führenden Universitäten bei den Drittmitteleinnahmen je Professur. "Dieses sehr gute Ergebnis konnte auch durch die vielen Kontakte mit Unternehmen erreicht werden, etwa ein Fünftel der Drittmittel kommt in Freiberg direkt aus der Wirtschaft", sagte Dr. Eva-Maria Stange. Die Strategie der hochschulinternen Konzentration auf vier Kompetenzbereiche sowie auf einen durchgängigen Forschungsprozess von der Grundlagenforschung bis zum Technologietransfer in Unternehmen zeige hier deutliche Erfolge, so die Ministerin.

Erfreut zeigte sich die Wissenschaftsministerin zudem über die Arbeitsmarktchancen und den Fachkräftebedarf auf dem Gebiet der Geowissenschaften. Mit der Einrichtung des Bachelorstudienganges Geophysik und Geoinformatik vor zwei Jahren habe die Universität einen wichtigen Beitrag geleistet, um dem wachsenden Fachkräftemangel auf diesem Gebiet zu begegnen. Das werde auch an der steigenden Zahl der StudienanfängerInnen in diesem Studiengang deutlich, so die Ministerin.


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