Eine gute Wissenschaftspolitik ist die beste Wirtschaftspolitik

"Eine gute Wissenschaftspolitik ist die beste Wirtschaftspolitik. Die Hochschulen in Baden-Württemberg sind an 85 Standorten in 42 Städten und Gemeinden vertreten. Das heißt, innovative Unternehmen können hochqualifizierte Mitarbeiter praktisch unmittelbar aus der Region gewinnen." Dies sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Dietrich Birk, am 20. März anlässlich der Bezirksversammlung der IHK in Göppingen.

20.03.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gebe es in vielen Bereichen. Zum Beispiel in der Ausbildung, wo das Land den Ausbau von 16 000 zusätzlichen Studienanfängerplätzen im Dialog mit den 12 Kammerbezirken der IHK in Baden-Württemberg betrieben habe. Am Standort Geislingen der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen sollten bald je 35 neue Studienplätze in den Fächern Immobilienwirtschaft, Gesundheitsmanagement, Wirtschaftsrecht und Automotive entstehen. Am Standort Göppingen der Hochschule Esslingen werde es in den nächsten Jahren 80 neue Studienplätze in der Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen geben.

"Wenn Wissenschaft und Wirtschaft Hand in Hand arbeiten, erreichen wir auch im Bereich der Forschung für Baden-Württemberg das Beste", sagte der Staatssekretär. Im Kompetenznetzwerk Mechatronik arbeiteten die Fachhochschulen Göppingen und 65 weitere Partner aus Wirtschaft und Industrie sowie Bildungs- und Dienstleistungssektor zusammen, um neuartige Produkte zu erzeugen.

Im besonderen Fokus der Forschungspolitik des Landes liegen kleine und mittlere Unternehmen. So fördert das Land im Programm "Gründerverbunde auf dem Campus" junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die aus den Hochschulen heraus Unternehmen gründen. Im Programm "Junge Innovatoren" werden wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen gefördert, die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit in marktfähige Produkte umsetzen wollen. Sie erhalten eine zweijährige Förderung und können die Ressourcen der Hochschulen nutzen.

Die Profil- und Schwerpunktbildung an Fachhochschulen wird durch das Programm "Zentren für angewandte Forschung an Fachhochschulen" gefördert. Kompetenzen auf Gebieten mit hohem Innovationspotenzial werden gebündelt. Es gibt Zentren für angewandte Forschung in den Bereichen Biotechnologie, Mikrosystemtechnik und nachhaltige Energietechnik.

Im Rahmen der Verbundforschung wird die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und kleinen und mittleren Unternehmen gefördert. Erfolge konnten auf dem Gebiet der Produktionstechnik, der neuen Materialen, der Optik und der Unternehmenssoftware erzielt werden.


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