Einweihung des Gebäudes für das Rudolf-Virchow-Zentrum in Würzburg

Als einen der größten Erfolge in der jüngeren Geschichte der Universität Würzburg hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel die Einwerbung des Forschungszentrums der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) "Experimentelle Biomedizin/Rudolf-Virchow-Zentrum" bei der Einweihung des Gebäudes für das Forschungszentrum am Donnerstag in Würzburg bezeichnet.

22.12.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

"Die Universität Würzburg hat durch erfolgreiches wissenschaftliches Arbeiten über lange Jahre die Grundlage dafür geschaffen, sich im bundesweiten Wettbewerb um den Zuschlag eines der ersten Forschungszentren der Deutschen Forschungsgemeinschaft durchzusetzen", so Goppel. Das heute eingeweihte Gebäude biete gute Startvoraussetzungen für das Zentrum, bis der maßgeschneiderte Neubau auf dem Gelände der alten Chemie fertiggestellt sei. Forschungszentren seien neuartig in der Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, erklärte der Minister. Die Universität Würzburg sei mit ihrem Forschungszentrum in einer Vorreiterrolle, die bundesweit entsprechend wahrgenommen werde. Goppel: "Mit dem DFG-Forschungszentrum wird Forschung an Universitäten auch in solchen Bereichen möglich, die bisher wegen ihrer aufwändigen Infrastruktur im Wesentlichen nur in außeruniversitären Forschungseinrichtungen durchgeführt werden konnte." Im Rahmen der DFG-Forschungszentren werde erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik der Versuch unternommen, derartige Spitzenforschung als Zentrum an der Universität zu ermöglichen und zugleich die im Forschungszentrum tätigen Spitzenwissenschaftler auch in die Lehre an der Universität einzubinden. "In Würzburg kann die Vision eines ´Max-Planck-Institutes innerhalb der Universität´ Wirklichkeit werden", so der Minister.

Das eingeweihte Gebäude des Rudolf-Virchow-Zentrums wurde in nur gut einem Jahr geplant und errichtet. Bis zur Fertigstellung des Neubaus für das Rudolf-Virchow-Zentrum auf dem Gelände der alten Chirurgie werden die biomedizinischen und strukturbiologischen Arbeitsrichtungen in dem Gebäude untergebracht. Es bietet den neu gewonnenen Wissenschaftlern des Forschungszentrums die notwendigen Arbeitsvoraussetzungen, um komplizierte Mechanismen auf atomarem Maßstab zu erforschen. Dabei werden die Biologen und Mediziner interdisziplinär mit Physikern und Chemikern zusammenarbeiten.


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