Nordrhein-Westfalen

Erfolg im Siebten Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union

Seit 2007 haben Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen mehr als eine halbe Milliarde Euro in dem Siebten Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union eingeworben.

26.08.2011 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

"Das ist eine hervorragende Zwischenbilanz. Trotzdem muss Nordrhein-Westfalen zukünftig eine größere Rolle in Europa spielen und noch stärker von den Rahmenprogrammen profitieren", sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. "Wir brauchen mehr Zusammenarbeit von Wissenschaft und Unternehmen für mehr Innovationen", betonte Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger. "Denn vor allem aus diesen Kooperationen entstehen innovative Qualitätsprodukte, die die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen auf den Weltmärkten sichern und ausbauen."

Um Forscherinnen und Forscher in Nordrhein-Westfalen zu ermutigen und anzuregen, sich an europäischen Forschungsprogrammen zu beteiligen, hatte das Land in diesem Jahr erstmals den FRP.NRW Award ausgelobt. Der Preis ist mit insgesamt 90.000 Euro dotiert und stellt diejenigen in den Mittelpunkt, die sich der besonderen Herausforderung der Koordination eines EU-Projektes stellen.

Nach mehr als der Hälfte der Laufzeit des aktuellen Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union sind nordrhein-westfälische Forscherinnen und Forscher und Unternehmen an rund 1.500 Forschungsvorhaben beteiligt und werden aus Brüssel mit rund 537 Millionen Euro gefördert. Das aktuelle Forschungsrahmenprogramm läuft noch zwei Jahre bis 2013. Im Sechsten Forschungsrahmenprogramm wurden in der Gesamtlaufzeit von 2002 bis 2006 rund 526 Millionen Euro Fördermittel von nordrhein-westfälischen Forscherinnen und Forschern akquiriert. "Damit hat Nordrhein-Westfalen seine Erfolgsquote im Vergleich zu dem Vorgängerprogramm der Europäischen Union gesteigert und das im Wettbewerb mit deutlich mehr teilnehmenden Staaten als in der Vergangenheit", sagte Schulze.


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