Bayern

Erfolgreicher MINT-Abschluss an Bayerischen Hochschulen

Mit innovativen Maßnahmen an den bayerischen Hochschulen will das Wissenschaftsministerium gemeinsam mit den Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbänden bayme vbm und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. langfristig die Abbrecherquote in den MINT-Studienfächern senken.

30.07.2012 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Insgesamt 13 fakultätsübergreifende Projekte an vier Universitäten und neun Hochschulen für angewandte Wissenschaften, die weite Teile des MINT-Bereichs abdecken, wurden zur Förderung ausgewählt und heute in München vorgestellt. Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch betonte: "Ich möchte die Hochschulen auch künftig auf ihrem Weg unterstützen – fachlich und finanziell. Daher habe ich in meinem Haus eine Beratungs- und Koordinierungsstelle für MINT-Studiengänge eingerichtet und eine Ausschreibung initiiert, um Maßnahmen gegen den Studienabbruch zu fördern. Die Ausschreibung ist bei den Hochschulen auf eine sehr gute Resonanz gestoßen. 23 Hochschulen, darunter alle bayerischen Universitäten, haben sich mit qualitätvollen Konzepten beteiligt. Es ist mir eine Freude, heute die besten 13 Projekte in allen Regionen Bayerns auszuzeichnen", so Heubisch.

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer bayme vbm und vbw, hob hervor: "Die Initiative ´Wege zu mehr MINT-Absolventen", die wir 2008 gestartet hatten, hat vielversprechende Erfolge gezeigt. Wir begrüßen es daher sehr, dass das bayerische Wissenschaftsministerium das Projekt mit unserer Unterstützung weiter fortführt. Gerade in den sogenannten MINT-Berufen ist der Fachkräftebedarf groß. Laut vbw Studie Arbeitslandschaft 2030 werden in Bayern 2015 bereits rund 140.000 Akademiker insbesondere in den MINT-Berufen fehlen. Mit der Fortführung des Projekts tragen wir dazu bei, die Abbrecherquoten in den MINT-Studiengängen signifikant zu senken und gleichzeitig die Absolventenquote weiter zu steigern."

Ausgezeichnet wurden Projekte an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Amberg-Weiden, Aschaffenburg, Augsburg, Coburg, Deggendorf, Hof, München, Nürnberg und Weihenstephan sowie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Universität Augsburg, der Universität Bayreuth und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Die Maßnahmen reichen dabei von der individuellen Unterstützung der Studierenden durch Brückenkurse, Tutorien über Monitoring-Systeme bis hin zu Probeklausuren und einer Lerngruppenbörse. "Mit dieser Initiative gehen wir noch einen Schritt weiter. Nicht nur Einzelmaßnahmen sind nun gefragt, sondern eine ganzheitliche Betrachtung und Behandlung der Herausforderung des Studienabbruchs. Im aktuellen Projekt betten wir daher die Einzelmaßnahmen in ein schlüssiges Gesamtkonzept ein", so Heubisch abschließend.


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