Eröffnung des Studiengangs "Health and Society" an der Charité
Nach mehrjähriger Vorbereitungs- und Planungszeit ist heute feierlich der Master-Studiengang "Health and Society: International Gender Studies Berlin" in der Charité eröffnet worden. Dieser internationale Studiengang richtet sich an Bachelor- Absolventinnen und Absolventen, die bereits über eine mindestens zweijährige berufliche Erfahrung im Gesundheitswesen verfügen.
31.10.2005 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin (bis 11/06)Die Studierenden werden aus aller Welt nach Berlin kommen, um in 18 Monaten ihren Master-Abschluss zu erwerben. Mit Hilfe des DAAD konnte bereits eine Stiftungsprofessur eingeworben werden.
Wissenschaftssenator Dr. Thomas Flierl: " Dieser Studiengang ist ein Ergebnis der internationalen Frauenuniversität, die im Jahr 2000 in Hannover stattgefunden hat. Ich freue mich, dass der erste Nachfolgestudiengang gerade in Berlin realisiert wird. Berlin setzt einen besonderen Schwerpunkt in Gender Studien."
Ziel dieses Studiengangs ist es, die Erkenntnisse über Mängel und Defizite in den jeweiligen Gesundheitssystemen und in ihren unterschiedlichen Auswirkungen auf Frauen und Männer, auf unterschiedliche soziale oder ethnische Gruppen zu thematisieren. Darauf aufbauend sollen Strategien entwickelt werden, soziale Diskriminierungen abzubauen und geschlechtsbezogene interkulturelle und globale Diskriminierungen zu beseitigen.
Wissenschaftssenator Dr. Thomas Flierl: "Dank der Hartnäckigkeit der Initiatorin, Frau Professor Gabriele Kaczmarczyk, und ihrer Mitstreiterinnen sowie der inhaltlichen und finanziellen Unterstützung durch die Charité und den Vorstand kann der Modellstudiengang nun beginnen. Wir haben das umgesetzt, was wir im rot-roten Koalitionsvertrag beschlossen haben, nämlich die Initiativen der Hochschulen zur Weiterführung der Frauenuniversität zu befördern."
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