Erst zahlen - dann studieren

(bikl) Nur noch wenige Bundesländwer wollen bislang keine Studiengebühren erheben. Und es werden immer weniger. So will Rheinland-Pfalz demnächst Studiengebühren von Nichtlandeskindern fordern. In Wiesbaden hat die hessische CDU-Landtagsfraktion gestern im Landtag unter heftiger Kritik der Opposition den Gesetzentwurf zur Einführung von Studienbeiträgen eingebracht. Und der Landtag in Saarbrücken verabschiedete gestern ein entsprechendes Gesetz.

13.07.2006 Artikel

Der hessische Gesetzentwurf sieht vor, dass Studenten von Herbst 2007 an mindestens 500 Euro Studiengebühren pro Semester bezahlen müssen. Im Saarland werden von den Studenten vom Wintersemester 2007/08 an im ersten und zweiten Semester 300 und anschließend 500 Euro gefordert. In Rheinland-Pfalz sollen Studierende, die keine Landeskinder sind, in Zukunft 500 Euro pro Semester zahlen. Eine entsprechende Novelle des Hochschulgesetzes will das SPD-regierte Land in den kommenden Wochen verabschieden.

In NRW, wo die Entscheidung über Studiengebphren bei den Hochschulen liegt, haben sich nun mit der Universität Bielefeld und der Sporthochschule Köln zwei weitere Hochschulen für Gebühren entschieden.

Weiter Informationen im bildungsklick.de Special "Studiengebühren"


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