Wissenschaft

Bär: „Exzellenzuniversitäten sind Leuchttürme der Spitzenforschung“

Im Rahmen der von Bund und Ländern geförderten Exzellenzstrategie wurde über das Evaluationsergebnis der seit 2019 geförderten Exzellenzuniversitäten entschieden. Neun Exzellenzuniversitäten und der Exzellenzverbund werden für die nächsten sieben Jahre weitergefördert.

12.03.2026 Bundesweit Pressemeldung Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
  • Forschende Person in einem Labor, die etwas auf einem Zettel aufschreibt. © Adobe Stock Die Exzellenzstrategie ist das wichtigste Bund-Länder-Programm zur Förderung der universitären Spitzenforschung.

Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Dorothee Bär:  

„Die Exzellenzuniversitäten sind Leuchttürme der Spitzenforschung in Deutschland, das belegen die Evaluationsergebnisse. Sie sind und bleiben Aushängeschilder unseres Wissenschaftsstandorts und haben häufig Modellcharakter für andere Hochschulen. Die Exzellenzuniversitäten haben nicht nur ihre internationale Sichtbarkeit durch exzellente Grundlagenforschung erhöht, sondern auch signifikante Fortschritte in der angewandten Forschung und im Technologietransfer erzielt. Sie tragen damit zum Erfolg unserer Hightech Agenda Deutschland bei. Markenkern der Exzellenzstrategie ist das strikt wissenschaftsgeleitete Verfahren. Es bildet die Basis ihres weltweiten Renommees. Gemeinsam mit den Ländern investieren mit der Förderlinie Exzellenzuniversitäten derzeit 148 Millionen Euro jährlich in die universitäre Spitzenforschung und in ihre internationale Sichtbarkeit. Ich gratuliere den Exzellenzuniversitäten und dem Exzellenzverbund zu diesem großen Erfolg.“

Hintergrund

Die Exzellenzstrategie ist das wichtigste Bund-Länder-Programm zur Förderung der universitären Spitzenforschung und ist auf Dauer angelegt. Ziel ist die Förderung wissenschaftlicher Spitzenleistungen, Profilbildungen und Kooperationen im Wissenschaftssystem in den zwei Förderlinien projektbezogene Exzellenzcluster sowie Exzellenzuniversitäten. Diese stärken die Universitäten als Institution und ihre internationale Spitzenstellung in der Forschung auf Basis erfolgreicher Exzellenzcluster dauerhaft. Am 11.03.2026 bestätigten Bund und Länder das von dem wissenschaftlichen Gremium Committee of Experts vorgelegte positive Evaluationsergebnis über die bestehenden Exzellenzuniversitäten. Damit verbleiben die Universitäten RWTH Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, LMU München, TU München, Tübingen sowie der Verbund der Berliner Universitäten in der Förderung. Die Universität Konstanz scheidet aus der Förderung aus, da sie nicht mehr über die formalen Fördervoraussetzungen – mindestens zwei Exzellenzcluster - verfügt. Die Exzellenzstrategie umfasst aktuell ein Gesamtfördervolumen von 687 Millionen Euro pro Jahr. Derzeit läuft zudem das Verfahren für Neuanträge in der Förderlinie Exzellenzuniversitäten, dessen Förderentscheidung im Oktober 2026 fällt. Hierfür werden ab 2027 zusätzlich 60 Millionen Euro pro Jahr von Bund und Ländern zur Verfügung gestellt. Der Bund trägt 75 Prozent der gesamten Programmkosten.

Weitere Informationen

Wissenschaftsrat

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Exzellenzstrategie


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