Forderungen nach mehr Zusammenarbeit und kostenlosem Studium
(hib/HIL) Im Zusammenhang mit der Vereinheitlichung des europäischen Hochschulwesens, dem so genannten Bologna-Prozess, fordern die Grünen die Bundesregierung auf, die Zusammenarbeit mit den Ländern, Hochschulrektorenkonferenz und anderen nationalen Bologna-Partnern zu intensivieren.
11.05.2007 Pressemeldung Deutscher BundestagDie Linken fordern, die Sicherstellung eines gebührenfreien Studiums zur Voraussetzung für die weitere Beteiligung eines Landes am Bologna-Prozess zu machen.
Die Grünen wollen mit einem Antrag (16/5256) die Bundesregierung außerdem darauf verpflichten, "gemeinsam mit anderen nationalen Bologna-Partnern dafür Sorge zu tragen, dass die Verbesserung der Studienqualität und die inhaltliche Studienreform nicht hinter dem Ziel der Umstellung der Abschlüsse auf die BA- (Bachelor) und MA-Struktur (Master) zurückbleibt".
Im Antrag der Linken zum gleichen Thema (16/5246) heißt es, die Bundesregierung solle in Zusammenarbeit mit den Bundesländern sicherstellen, dass die Bundesrepublik die Verpflichtung auf ein gebührenfreies Hochschulstudium erfülle.
Zur Realisierung der Ziele des Bologna-Prozesses hat die Bundesregierung eine Unterrichtung vorgelegt (16/5252). Die Vorlagen sind heute Gegenstand der Beratungen des Bundestages.
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