Frankenberg: "Partnerschaft zwischen Wissenschaft und Wirtschaft stärken"

"Baden-Württemberg setzt traditionell auf eine enge Partnerschaft von Wissenschaft und Wirtschaft. In Aufsichtsräten der Hochschulen wirken zahlreiche Wirtschaftsvertreter mit. Enge Verbindungen gibt es in der Forschung, aber auch in der Lehre, wie sich beim Ausbau von Studienplätzen zeigt. Von dieser Partnerschaft profitieren beide Seiten. Deshalb wollen wir sie gern weiter stärken." Dies sagte Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg anlässlich der Vorstellung einer gemeinsamen Erklärung der Rektorenkonferenzen von Universitäten und Fachhochschulen mit dem Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V. (Südwestmetall) am 28. April in Stuttgart.

28.04.2008 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Der Minister stellte fest, dass die Erklärung in vielen Punkten mit den hochschulpolitischen Zielsetzungen der Landesregierung übereinstimme. "Wir müssen Antworten geben auf den wachsenden Bedarf an Studienplätzen und den Mangel an Fachkräften", sagte der Minister. "Deshalb schaffen wir in enger Abstimmung mit der Wirtschaft rund 16 000 zusätzliche Studienanfängerplätze an den Hochschulen und Berufsakademien des Landes. In einer großen finanziellen Kraftanstrengung wendet das Land dafür bis zu bis zu 150 Mio. Euro jährlich auf". Zusammen mit den Mitteln aus dem Bund-Länder Programm 2020 würden die Kosten für zusätzliche Studienplätze im Mittel gedeckt.

Frankenberg begrüßte die Ankündigung von Südwestmetall und den Hochschulen, zur Verankerung von unternehmensbezogenen Modellen zur Studienfinanzierung beitragen zu wollen. "Es gibt dafür bereits hervorragende Beispiele wie an der Universität Mannheim, wo Unternehmen bereits über hundert Gebührenstipendien finanzieren. Initiativen wie diese könnten Vorbild für weitere Aktivitäten sein", so der Minister.

Die Notwendigkeit, das Interesse von Kindern an natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächern bereits im Kindergarten zu wecken und verstärkt junge Frauen für technische Themen zu begeistern, habe die Landesregierung seit langem erkannt. "Mit Förderprogrammen wie ´Schülerinnen forschen´, das bei Mädchen und jungen Frauen die Naturwissenschaften näher bringen soll, gehen wir neue Wege", sagte Frankenberg.

Der Arbeitskreis "Hochschule und Wirtschaft" der Rektorenkonferenzen von Universitäten und Fachhochschulen im Land mit Südwestmetall hat am 28. April eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Sie behandelt verschiedene hochschulpolitische Themen. Ein zentrales Thema ist der Ausbau von Studienplätzen.


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