Fünf Stipendien für Studierende aus Louisiana

Auch 2007 unterstützt das Land die besonderen Beziehungen mit dem amerikanischen Bundesstaat Louisiana im Hochschulbereich: Für die Teilnahme an der "Internationalen Winter Universität (IWU) 2007 in Kassel" hat das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst fünf Stipendien an Studierende aus Louisiana vergeben.

19.01.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Das bundesweit einzigartige Programm war auf Initiative von Minister Udo Corts nach dem verheerenden Wirbelsturm "Katrina", der im August 2005 über den Süden der USA hinwegfegte, innerhalb kürzester Zeit ins Leben gerufen worden. Es ermöglichte 16 jungen Studierenden aus Louisiana bereits 2005/2006, ihr Studium in Hessen fortzusetzen. Wegen der Verwüstungen an den Hochschulen ihrer Heimat konnten sie dort nicht unbeeinträchtigt weiterstudieren. Mit Hilfe hessischer Hochschulen und mit Unterstützung des Landes Hessen, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und mehrerer Sponsoren, darunter die Lufthansa, gelang es, für diese Studierenden einen Betrag von mehr als 110.000 Euro für Stipendien zur Verfügung zu stellen.

Nach Angaben von Universitätsangehörigen leben auch heute viele Studierende in Louisiana noch in provisorischen Unterkünften. Ein Auslandsaufenthalt ist daher nur in seltenen Fällen finanziell und organisatorisch möglich. Durch die Vergabe von Stipendien wird einigen Studierenden diese Chance eröffnet. Die "Internationale Winter Universität Kassel (IWU)", die durch eine Exzellenz-Initiative des Deutschen Akademischen Austauschdienstes gefördert wird, bietet hierfür optimale Voraussetzungen.

Abgestimmt auf das angelsächsische Studiensystem und in der Winterpause vieler amerikanischer Hochschulen, bietet die Kasseler Winteruniversität ausländischen Studierenden ein dreiwöchiges Kurzzeit-Studienprogamm. Neben Deutschkursen werden auch englischsprachige Seminare von Professoren der Universität Kassel zu den Themen "Erneuerbare Energien" und "Video Kunst" angeboten. Dabei besteht sogar die Möglichkeit, Credits zu erwerben, die an der jeweiligen Heimathochschule angerechnet werden. Zusätzlich nehmen die Studierenden, die während dieser Zeit bei Kasseler Gastfamilien wohnen, an einem kulturellen Rahmenprogramm teil.


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