Baden-Württemberg

Gasthörerzahlen an den Hochschulen steigen weiter

Im Wintersemester 2013/14 belegten nach Angaben des Statistischen Landesamtes insgesamt 3 791 Gasthörerinnen und -hörer an den baden-württembergischen Hochschulen eine Lehrveranstaltung. Das waren 61 mehr als im Wintersemester 2012/13.

04.04.2014 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Der Frauenanteil erhöhte sich gegenüber 2012/13 um einen knappen Prozentpunkt auf 47 Prozent. Gemessen an der Gesamtstudierendenzahl an den Hochschulen des Landes machen die Gasthörer lediglich 1,1 Prozent aus. Die Gasthörer durchlaufen keinen vollständigen Studiengang sondern belegen nur einzelne Kurse, für deren Besuch Gebühren zu entrichten sind.

Von den 2 122 Gasthörern in Sprach- und Kulturwissenschaften besuchten die meisten das Fach "Geschichte". Von den 1 055 Gasthörer dieses Faches waren knapp 39 Prozent weiblich. Mit großem Abstand folgt "Philosophie" mit 273 Studierenden (gut 42 Prozent Frauenanteil). Das nächsthäufig gewählte Fach ist "Sprach- und Kulturwissenschaften allgemein" (224) mit einem Frauenanteil von knapp 57 Prozent. Die meisten Gasthörer waren im Wintersemester 2013/14 an der Universität Stuttgart (892) eingeschrieben. Darauf folgen die Universität Freiburg (884) und die Universität Heidelberg (612).

Fast drei Viertel (73 Prozent) aller Gasthörer waren 60 Jahre oder älter. Das Durchschnittsalter der männlichen Gasthörer betrug knapp 63 Jahre, Gasthörerinnen waren durchschnittlich gut vier Jahre jünger. Der älteste Gasthörer an baden-württembergischen Hochschulen war 93 Jahre alt und studierte in Heidelberg. Die jüngste Gasthörerin war im Studienfach "Musik, Musikwissenschaft" eingeschrieben und 15 Jahre alt. Von den 291 ausländischen Gasthörern bildeten die Studierenden aus den Vereinigten Staaten mit 53 die Mehrheit. Das Fach "Germanistik" war bei ihnen mit einem Anteil von 83 Prozent besonders beliebt.


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