Antwort

Gewinnung von Fachkräften aus Drittstaaten an deutschen Hochschulen

Über die Gewinnung hochqualifizierter Fachkräfte für den deutschen Arbeitsmarkt gibt die Bundesregierung in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion Auskunft.

03.09.2020 Bundesweit Pressemeldung Deutscher Bundestag
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Im Rahmen des Portals "Make it in Germany" wirbt die Bundesregierung demnach bei internationalen Studierenden an deutschen Hochschulen gezielt für die Beschäftigungsmöglichkeiten in Deutschland. Zu den Werbe- und Informationsaktivitäten zählten Veranstaltungen in Kooperation mit deutschen Hochschulen, Informationspakete für die internationalen Büros der Hochschulen sowie eine regelmäßige Kommunikation über soziale Medien. Zudem seien kürzlich Expertenvideos für die Verlängerung des Aufenthaltstitels nach dem Studium und ein Arbeitgeber-Leitfaden veröffentlicht worden, in dem insbesondere Kleine und Mittelständische Unternehmen über die Möglichkeiten der Einstellung ausländischer Studierender informiert werden. Ausländische Studierende an deutschen Hochschulen seien zudem in der Strategie der Bundesagentur für Arbeit zur Arbeits- und Fachkräftesicherung als Potenzialgruppe verankert.

Im Rahmen der Maßnahmen zur Integration studierfähiger Flüchtlinge in die Hochschulen unterstütze die Bundesregierung seit 2020 zudem verstärkt studienbegleitende Angebote der Hochschulen zur Sicherung des Studienerfolgs und zur frühzeitigen Orientierung von Flüchtlingen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. "Die Angebote der geförderten Hochschulen umfassen Kurse für studienfachbezogene Deutschkenntnisse und wissenschaftliches Schreiben ebenso wie eine Unterstützung bei der Vermittlung von studienbegleitenden (Pflicht-)Praktika und von Gelegenheiten gesellschaftlichen Engagements." Unter bestimmten Voraussetzungen könnten weitere internationale Studierende an den Kursen teilnehmen. Die Maßnahmen unterliegen den Angaben zufolge einem regelmäßigen Monitoring, dessen Ergebnisse auf der Website des DAAD veröffentlicht werden. (hib/AHE)

Hier finden Sie die Antwort (19/21816) und die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/21031).

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