Härtel: Hochschulen sollen Chancen der Zusammenarbeit erkunden

n der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer findet heute die erste Konferenz aller Präsidentinnen und Präsidenten der Hochschulen in der Großregion Rheinland-Pfalz, Saarland, Lothringen, Luxemburg, Wallonien sowie der französischen und deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens statt.

13.12.2005 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur, Rheinland-Pfalz (bis 11/06)

"Wir haben in dieser Großregion über 70 Hochschuleinrichtungen. Dies macht das wissenschaftliche Potenzial dieses Kooperationsraumes deutlich", sagte Roland Härtel, Staatssekretär für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur, bei der Eröffnung der eintägigen Veranstaltung.

"Forschung, Bildung und wirtschaftliche Verflechtungen müssen ausgebaut und dem Ziel der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen dienen", formulierte Härtel. Die heutige Konferenz sollte nach seinem Wunsch eine Plattform bieten, um Ideen zu sammeln, zu bewerten und sich auf konkrete Vorschläge und Maßnahmen zu verständigen. Die Veranstaltung biete die Möglichkeit, in den Feldern Lehre, Forschung und Hochschulmanagement die Chancen einer Zusammenarbeit zu erkunden.

"Die Hochschulen der Großregion sind nicht nur ihrer Zahl wegen bedeutsam, sondern viele von ihnen sind international sichtbare Einrichtungen, in denen auf höchstem Niveau gelehrt und geforscht wird", lobte der Staatssekretär.

Die Internationalisierung von Forschung werde immer wichtiger. Dazu müssten Forschungsthemen und -kapazitäten systematisch erschlossen und weiterentwickelt werden. "Die Hochschulen der Großregion können hier dem wissenschaftlichen Nachwuchs abgestimmte Angebote unterbreiten und so deren internationale Mobilität unterstützen", sagte Härtel. Außerdem verbessere eine frühzeitige und enge Zusammenarbeit von Hochschulen aus mehreren Staaten die Position bei Anträgen in den europäischen Forschungsrahmenprogrammen.


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