Hamburgs Chemiker sind sehr gut aufgestellt

Am Department Chemie der Universität Hamburg wird gute bis exzellente Forschung betrieben. Das ist das Ergebnis der Pilotstudie "Forschungsrating Chemie" des Wissenschaftsrates.

18.12.2007 Hamburg Pressemeldung Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt Hamburg

Untersucht wurden 77 Universitäten und außeruniversitäre Institute nach den Kriterien Forschungsqualität, Impact/Effektivität, Effizienz, Nachwuchsförderung, Transfer in andere gesellschaftliche Bereiche und Wissensvermittlung und –verbreitung. In der Gesamtbewertung schneidet die Hamburger Universitätschemie überdurchschnittlich gut ab. Ausgezeichnet mit der Bewertung "exzellent" wurde in der Einzelbewertung der Forschungseinheiten der Bereich Physikalische Chemie. Gute Leistungen wurden sechs Bereichen (Analytische Chemie, Anorganische Chemie, Biochemie und Biologische Chemie, Organische Chemie, Polymerchemie und Technische Chemie) bescheinigt. Bei den für die Forschung und Entwicklungsaktivitäten am Standort Hamburg relevanten Bewertungskriterien Nachwuchsförderung sowie Transferleistung bestätigt der Wissenschaftsrat der UHH ein sehr gutes Ergebnis. Damit ist die Universität Hamburg eine der 15 Spitzeneinrichtungen, die bei diesem Rating eine exzellente Bewertung erhalten haben.

Wissenschaftssenator Jörg Dräger: "Ich freue mich sehr über diese sehr positive Bewertung der Chemie in Hamburg. Hamburgs Position in der Spitzengruppe bestätigt, dass die Universität mit ihrem eingeschlagenen Kurs auf einem erfolgreichen Weg ist. Nur mit exzellenter Wissenschaft wird Hamburg sich weiter so erfolgreich im internationalen Wettbewerb behaupten können."

Prof. Dr.-Ing. habil. Monika Auweter-Kurtz, Präsidentin der Universität Hamburg (UHH): "Dies ist ein sehr erfreuliches Ergebnis, das mich nicht überrascht. Es belegt, dass der Fachbereich Chemie sowohl in der Forschung als auch in der Nachwuchsförderung bedeutendes leistet. Beides sind wesentliche Ziele unserer Universität. Die Studie bietet wichtige Impulse und Hinweise für die Weiterentwicklung der Chemie an unserer Universität, die sicherlich auch in die Struktur- und Entwicklungsplanung einfließen werden."


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