Hessen richtet bis 2010 gut 8.800 zusätzliche Studienplätze ein

Das Land Hessen wird bis 2010 insgesamt 8.803 zusätzliche Plätze für Studienanfänger einrichten und damit seine Verpflichtungen aus dem Hochschulpakt 2020 zwischen dem Bund und den Ländern erfüllen. Das hat der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, heute in Wiesbaden mitgeteilt.

18.04.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

60 Prozent der Plätze werden an den Universitäten, 40 Prozent an den Fachhochschulen eingerichtet. Damit ist der Anteil der Fachhochschulen überproportional, denn sie haben sonst rund 30 Prozent der Studierenden. Der Minister bezifferte den Beitrag des Landes zur Sicherung der Ausbildungschancen der jungen Generation mit insgesamt knapp 42,2 Millionen Euro, die den Hochschulen zur Verfügung gestellt würden. Der Bund beteilige sich in gleicher Höhe.

Die fachliche Verteilung der zusätzlichen Studienplätze werde in Ergänzungen zu den bestehenden Zielvereinbarungen mit den einzelnen Hochschulen geregelt, sagte der Minister. Auf diese Weise könnten Universitäten und Fachhochschulen in eigener Verantwortung eine sinnvolle Ausbauplanung nicht zuletzt in personeller und räumlicher Hinsicht vornehmen. Die Hochschulen erhalten demnach eine Pauschalzuweisung pro zusätzlich vereinbartem Studienanfänger in Höhe von jährlich 4.250 Euro für eine Dauer von vier Jahren. Diese Zuweisung wird nicht auf ihre Budgets angerechnet, sondern erfolgt zusätzlich.


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