Hessische Hochschulen sind zufrieden
Wissenschaftsminister Boris Rhein zeigt sich aus hessischer Sicht erfreut über die kürzlich erschienenen Ergebnisse des aktuellen Hochschul-Barometers des Stifterverbands.
22.11.2016 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und KunstAls Stimmungs- und Trendindikator zum deutschen Hochschulsystem ermittelt das Hochschul-Barometer jährlich die Einschätzungen der Leitungen der deutschen Hochschulen zu Themen der Hochschulentwicklung und Wissenschaftspolitik.
Hochschulpakt, HEUREKA und LOEWE als Basis
Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Das aktuelle Hochschul-Barometer des Stifterverbands zeigt, dass bundesweit nur die hessischen Hochschulleitungen mit den Arbeitsbedingungen zufrieden sind, da sich diese in den vergangenen Jahren verbessert haben. Mit dem neuen Hochschulpakt, unserem Hochschulbauprogramm HEUREKA und dem Forschungsförderungsprogramm LOEWE schaffen wir die Voraussetzungen für diese guten Arbeitsbedingungen.“
Der neue Hochschulpakt beispielsweise garantiert insgesamt neun Milliarden Euro für die Hochschulen in den Jahren 2016 bis 2020. Das ist die größte Summe, über die die 13 hessischen Hochschulen jemals verfügten.
Spitzenplatz im Ländervergleich
„Die erzielte Einigung gibt den Hochschulen Planungssicherheit sowie finanzielle Sicherheit. Mit diesem Hochschulpakt erreichen unsere Fachhochschulen und Universitäten einen Spitzenplatz im Ländervergleich. So schaffen wir eine solide Grundlage für Innovationen“, ergänzte Wissenschaftsminister Boris Rhein.
Beim Index für die Zusammenarbeit mit der Landespolitik erhält neben Hessen nur ein weiteres Bundesland einen Wert von über 50 Punkten – der Durchschnittswert für alle Länder liegt bei 36 Punkten. Nur in diesen beiden Ländern sind die Hochschulleitungen hinsichtlich der Zusammenarbeit mit der Landespolitik sehr zufrieden. Die positive Arbeitsatmosphäre war Grundlage der Verhandlungen über den Hessischen Hochschulpakt und die hochschulindividuellen Zielvereinbarungen und wurde durch diese weiter gestärkt.
Gute Zusammenarbeit von Land und Hochschulen
Ebenso gehört Hessen zu der Spitzengruppe von vier Bundesländern, bei denen die Hochschulleitungen nicht befürchten, dass es Einschnitte bei der Autonomie gibt. Trotz des bundesweit höchsten Autonomiestandards in Hessen erwarten die Hochschulleitungen in Hessen mehr Freiheiten.
„Insgesamt zeigen die Ergebnisse der Erhebung, dass Hessens Hochschulpolitik in Hessen auch von den Hochschulen entsprechend gewürdigt wird und sich gute Zusammenarbeit für Hochschulen und Land positiv auswirkt“, so Wissenschaftsminister Boris Rhein abschließend.
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