Hochschulen in Baden-Württemberg gaben im Jahr 2006 knapp 2,4 Milliarden Euro aus

Nach Auswertung der vierteljährlichen Hochschulfinanzstatistik, gaben die 69 Hochschulen1) im Jahr 2006 insgesamt knapp 2,4 Milliarden Euro aus. Gegenüber 20052) ist dies nach Angaben des Statistischen Landesamtes eine Zunahme um gut 113 Millionen Euro bzw. rund 5 Prozent. Allein auf die 9 Universitäten des Landes entfiel im Jahr 2006 mit 1,76 Mrd. Euro ein Ausgabevolumen von gut 73 Prozent.

12.10.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Die Hochschulen erzielten im Jahr 2006 Einnahmen3) in Höhe von insgesamt knapp 632 Mill. Euro und damit rund 5 Mill. Euro (+ 1 Prozent) mehr als 2005. Die Deckungslücke von Einnahmen und Ausgaben wird bei den Hochschulen des Landes aus dem allgemeinen Landeshaushalt gedeckt und ist in der Hochschulfinanzstatistik aus systematischen Gründen nicht nachgewiesen. 78 Prozent der gesamten Einnahmen sind Drittmitteleinnahmen4). Von den insgesamt 492 Mill. Euro wurden allein 456 Mill. Euro von den Universitäten eingeworben. Gegenüber dem Vorjahr sind die Drittmitteleinnahmen insgesamt um rund 57 Mill. Euro (+ 13 Prozent) angestiegen. Hinweis: Erstmals stehen Eckwerte der vierteljährlichen Hochschulfinanzstatistik der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Statistik wurde als Ergänzung zur jährlichen Erhebung eingeführt, um aktuellere Daten über die Finanzausstattung der Hochschulen insbesondere für die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) zur Verfügung zu stellen. Gegenüber der jährlichen Hochschulfinanzstatistik wird dabei allerdings auf eine Untergliederung nach einzelnen Fächergruppen verzichtet. Die Ergebnisse der jährlichen Hochschulfinanzstatistik 2006 werden voraussichtlich Anfang 2008 veröffentlicht.

1) Inkl. Private Hochschulen, ohne Hochschulkliniken.

2) Vorjahresvergleiche auf Basis der jährlichen Hochschulfinanzstatistik 2005.

3) Ohne Einnahmen vom Träger.

4) Drittmittel sind solche Mittel, die zur Förderung von Forschung und Entwicklung sowie des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Lehre zusätzlich zum regulären Hochschulhaushalt (Grundausstattung) von öffentlichen oder privaten Stellen eingeworben werden.


Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden