Baden-Württemberg

Hochschulen steigern Drittmitteleinnahmen 2011 um 79 Millionen Euro

Wie das Statistische Landesamt im Rahmen der jährlichen Hochschulfinanzstatistik feststellt, beliefen sich die Drittmitteleinnahmen der staatlichen und privaten Hochschulen (1) in Baden-Württemberg im Jahr 2011 auf insgesamt rund 774 Millionen (Mill.) Euro. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von gut 79 Mill. Euro bzw. 11,4 Prozent.

12.04.2013 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Im Vergleich zum Jahr 2000 haben sich die Drittmitteileinahmen damit mehr als verdoppelt (2000: 367 Mill. Euro).

Die Drittmitteileinnahmen machten im Jahr 2011 gut zwei Drittel aller Einnahmen der Hochschulen aus (ohne Einnahmen vom Träger). Auf die neun Universitäten des Landes entfielen dabei mit 698 Mill. Euro – wie in den Jahren zuvor – rund 90 Prozent der gesamten Drittmittel. Die übrigen Hochschulen des Landes konnten 2011 zusammen 69 Mill. Euro an Drittmitteln einwerben (8,9 Prozent).

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) als größter Drittmittelgeber überwies im Jahr 2011 mit rund 305 Mill. Euro erstmals mehr als 300 Mill. Euro an die Hochschulen im Land. Das sind rund 39 Prozent der 2011 insgesamt gewährten Drittelmittel und 31 Mill. Euro (+ 11,5 Prozent) mehr als im Vorjahr.

Zweitwichtigster Drittmittelgeber war wie in den letzten Jahren der Bund (2), der seine Drittmittelzahlungen 2011 deutlich um rund 38 Mill. Euro (+ 26,1 Prozent) auf insgesamt gut 183 Mill. Euro erhöhte. Die gewerbliche Wirtschaft(3) unterstützte 2011 die heimischen Hochschulen mit Drittmitteln in Höhe von 121 Mill. Euro (2010: 118 Mill. Euro).

1) Ohne Hochschulkliniken. Private Hochschulen einschließlich kirchlicher, kommunaler und sonstiger Hochschulen. 2) Einschließlich Bundesagentur für Arbeit. 3) Einschließlich sonstige nicht-öffentliche Bereiche.


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