Hochschulkooperation mit Singapur soll ausgebaut werden

"Die Dynamik und Innovationskraft von Singapur machen es für Baden-Württemberg besonders interessant, die schon bisher guten Kooperationsbeziehungen mit diesem Stadtstaat im Hochschulbereich weiter zu intensivieren. Dabei könnten das Gebiet der Biotechnologie und die Nanotechnologie eine ganz wesentliche Rolle spielen."

14.09.2004 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Dies erklärte der Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Prof. Dr. Peter Frankenberg, am 14. September zum Besuch des Botschafters der Republik Singapur, Ampalavanar Selverajah in Stuttgart.

Gegenwärtig bestehen 10 Partnerschaften zwischen Hochschulen in Baden-Württemberg und Singapur. Auf deutscher Seite sind die Universitäten Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe und Stuttgart sowie die Fachhochschulen Aalen, Esslingen, Mannheim und Pforzheim beteiligt. Die Zahl von Studierenden aus Singapur im Land hat sich in den letzten Jahren fast verdoppelt auf nunmehr rund 35. Hochschulen in Singapur sind auch deutlich überproportional am Baden-Württemberg-Stipendium beteiligt (zuletzt 11 Studierende aus Singapur in Baden-Württemberg, umgekehrt 15 Studierende).

Bei seiner Fernostreise mit Ministerpräsident Erwin Teufel Anfang dieses Jahres war Minister Frankenberg mit höchstrangigen Vertretern des Stadtstaats zusammengetroffen. So wurde etwa mit Erziehungsminister Chan Soo Sen angedacht, die Zusammenarbeit auf den Gebieten Bio-Engineering, Bio-Informatik und Genomforschung zu verstärken, wobei das international prominente Projekt "Biopolis" in Singapur den Rahmen bilden sollte. Die Biopro Baden-Württemberg GmbH soll die Kooperationsmöglichkeiten für das Land weiter konkretisieren.

Die ebenfalls thematisierte Kooperation bei der Gründung einer von beiden Partnern getragenen universitären Einrichtung in Vietnam wurde inzwischen von einem Konsortium der baden-württembergischen Fachhochschulen weiterentwickelt. "Wir unterstützen dieses Projekt auf politischer Ebene nachdrücklich", so Frankenberg. Der Minister war sich mit Botschafter Selverajah auch darin einig, die Sprachkenntnisse der Studierenden aus Singapur verbessern zu helfen, so etwa durch einen beiderseits zu finanzierenden Sommersprachkurs an einer Universität in der Stuttgarter Region.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden