Hochschulpakt II: Zusätzliche Mittel auch für die Studentenwerke

Auf ihrer Jahresversammlung in Dresden appellierten die 58 Studentenwerke an Bund und Länder, den Ausbau der Studienplätze im Rahmen des Hochschulpakts II mit einem Ausbau der sozialen Infrastruktur zu flankieren. Die rund 150 Studentenwerks-Delegierten forderten insbesondere die Länder auf, die Studentenwerke beim Bau von 20.000 zusätzlichen Wohnheimplätzen und beim Ausbau der psychologischen Beratung für Studierende zu unterstützen.

03.12.2009 Pressemeldung Deutsches Studentenwerk

"Mit zusätzlichen Studienplätzen allein ist es nicht getan", sagte Prof. Dr. Rolf Dobischat, Präsident des Deutschen Studentenwerks, "die zusätzlichen Studierenden brauchen preisgünstigen Wohnraum, gute Verpflegung, und vor allem Beratung."

Aus Sicht der Studentenwerke sei es unverständlich, warum, wie schon beim Hochschulpakt I, nun auch beim Hochschulpakt II keinerlei zusätzliche Mittel für die Studentenwerke vorgesehen sind. Sie melden einen Bedarf von 20.000 zusätzlichen Wohnheimplätzen. Außerdem müsse dringend die psychologische Beratung für Studierende ausgebaut werden.

Der Zeit- und Leistungsdruck insbesondere in Bachelor-Studiengängen verstärke die Nachfrage, stellen die Studentenwerke in einer Resolution fest. Nach Angaben des Deutschen Studentenwerks verzeichneten die psychologischen Beratungsstellen der Studentenwerke im Jahr 2008 einen Anstieg von 20% gegenüber dem Jahr 2007.


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