Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik

Das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) bekommt einen neuen Wissenschaftlichen Direktor: Das Kuratorium des IFSH hat in seiner gestrigen Sitzung den Berufungsvorschlag des Präsidiums der Universität Hamburg be­stätigt und Dr. Michael Brzoska aus Bonn zum neuen Wissenschaftlichen Direktor berufen. Damit ist für das IFSH ein weiterer Schritt auf dem Weg in eine erfolgreiche und stabile Zukunft erfolgt.

06.07.2005 Hamburg Pressemeldung Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt Hamburg

Dr. Michael Broska (52) ist seit 1994 Forschungsleiter und stellvertretender Direktor am Internationalen Konversionszentrum Bonn (Bonn International Center for Conversion, BICC). Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre in Fribourg (Schweiz) sowie an der Universität Hamburg war er an verschiedenen Instituten, darunter das IFSH und das renommierte Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI), wissenschaftlich tätig. 1985 promovierte er an der Universität Hamburg mit einem politikwissenschaftlichen Thema. Die Habilitation erfolgte 1997 mit ebenfalls an der Universität Hamburg. Seit 1998 ist Dr. Michael Brzoska als "Associate Editor" für das renommierte "Journal of Peace Research" tätig. Er hat mehr als 200 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht.

Wissenschafts-Staatsrat und Kuratoriumsvorsitzender Dr. Roland Salchow: "Ich freue mich, dass das IFSH mit Dr. Michael Brzoska einen ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der Friedensforschung als neuen Wissenschaftlichen Direktor bekommt. Für das IFSH sind nun die drei wesentlichen Schritte in eine erfolgreiche und stabile Zukunft getan: eine thematische, personelle und räumliche Neuorientierung. Die notwendige thematische Konzentration, die der Wissenschaftsrat in seiner Evaluation des IFSH 2002 gefordert hat, ist erfolgt. Und voraussichtlich im kommenden Winter wird das IFSH vom Falkenstein mit dem Institut für die Geschichte der Deutschen Juden und der Forschungsstelle Zeitgeschichte gemeinsam in ein traditionsreiches Gebäude in der Nähe der Universität Hamburg ziehen."

Die bisherigen Institutsleiter waren Wolf Graf Baudissin (1971-1984), Egon Bahr (1984-1994) und Dieter S. Lutz (1994-2003). Nach dem Tod von Prof. Dr. Dr. Dieter S. Lutz im Januar 2003 war die Stelle des Wissenschaftlichen Direktors unbesetzt. Die Aufgaben des Geschäftsführenden Wissenschaftlichen Direktors hatte seitdem Dr. Reinhard Mutz kommissarisch wahrgenommen.


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