Internationalisierung der Hochschulen

Bayerns Universitäten und Fachhochschulen unterhalten 2.675 Partnerschaften mit ausländischen Hochschulen in 109 Ländern.

12.10.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Wie Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Mittwoch in München mitteilte, hat sich damit die Zahl der Kooperationen mit ausländischen Hochschulen im Vergleich zum Jahr 2001 (1.350 Partnerschaften) verdoppelt. Besonders beliebt sind, so der Minister, Kontakte mit Hochschulen in Frankreich (294), dicht gefolgt von Spanien (228), den USA (210) und Großbritannien (183). Häufig beinhalten die Partnerschaften einen Austausch von Studierenden und Dozenten, zahlreiche dieser Kooperationen sind auch in gemeinsame Aktivitäten bei EU-Förderprogrammen eingebunden. Goppel betonte, dass die Internationalisierung der Hochschulen ein zentrales wissenschaftspolitisches Anliegen ist. Die starke internationale Ausrichtung der bayerischen Hochschulen leiste gleichermaßen einen Beitrag zur Sicherung und Stärkung der Position Bayerns als Wissenschafts- und Forschungsstandort, zur auswärtigen Kulturpolitik und zur Erschließung von Exportmärkten für die Wirtschaft.

Für die Pflege ihrer Beziehungen zu ausländischen Hochschulen stehen Bayerns Hochschulen im Jahr 2005 gesonderte Haushaltsmittel in Höhe von knapp 490.000 Euro zur Verfügung. Diese Mittel dienen beispielsweise der Anbahnung und Pflege von Hochschulkooperationen, zum Aufbau von gemeinsamen Studienmodulen und der Verbesserung des Beratungsangebots für ausländische Studierende und Gastdozenten sowie der Betreuung von Delegationen ausländischer Hochschulen.


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