Jahreshauptversammlung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt

"Baden-Württemberg ist ein idealer Standort für die Jahreshauptversammlung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, liegt das Land doch laut Innovationsindikator 2006 bei der Umsetzung von Innovationen auf Platz 1 vor der Schweiz und den USA. Zu dieser Innovationsstärke trägt in hohem Maße auch das DLR-Zentrum Stuttgart bei", erklärte der Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Professor Dr. Peter Frankenberg, am 22. November in Stuttgart. Er überbrachte dabei der Hauptversammlung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt auch die Grüße von Ministerpräsident Günther H. Oettinger.

23.11.2006 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Nach Frankenbergs Worten müsse man allerdings überlegen, wie die hohe Leistungsfähigkeit der DLR-Institute in Baden-Württemberg noch gesteigert werden kann. "Das Ergebnis der ersten Runde in der Exzellenzinitiative sollte Herausforderung sein, die Zusammenarbeit zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung und zumal zwischen den DLR-Instituten und der Universität Stuttgart zu intensivieren. Durch neue Strukturen könnten sich Qualität und Quantität der Forschung steigern, denn die kritische Masse zählt, will man in internationalen Maßstäben vorne mitspielen."

Nicht nur international sei der Wettbewerb ein Mittel zur Schaffung hoher Qualität. Auch innerhalb des Landes könne der Wettbewerb zwischen den Hochschulen zu einer "kreativen Explosion" führen und neue Ansätze zur Überwindung starrer Strukturen im deutschen Forschungssystem aufzeigen. "Ein besonders eindrückliches Beispiel gelungener und überaus erfolgreicher Kooperation ist das Projekt SOFIA. Hier traut die NASA dem DLR und der Universität Stuttgart zu, das Projekt die nächsten zehn Jahre erfolgreich weiterzuführen", betonte Frankenberg. Im Mittelpunkt des Programms Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie (SOFIA) steht eine Boeing 747 SP. Sie trägt ein rund 20 Tonnen schweres Infrarot-Teleskop mit 2,7 Metern Spiegeldurchmesser für astronomische Beobachtungen bis zu einer Höhe von 13.000 Metern. Das Institut für Raumfahrtsysteme von Prof. Dr. Hans-Peter Röser hat auf Seiten der Universität Stuttgart die Federführung für das Projekt übernommen. Erwartet wird, mit dem Teleskop auch "Sternengeburten" beobachten zu können.


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