Jetzt um EU-Fördermittel für Forschung bewerben
Als einen Meilenstein der europäischen Forschungsförderung haben Eu-ropaminister Jörg-Uwe Hahn und Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann die Ausschreibung von EU-Fördermitteln im Forschungsbereich gewürdigt. "Europa geht neue Wege, was den Umfang und die Zielsetzung der Forschungsförderung anbelangt. Ich sehe darin gerade für Hessen große Chancen", sagte Ministerin Kühne-Hörmann.
04.08.2011 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und KunstIn ihrer Ausschreibung stellt die EU-Kommission mehr als sieben Milliarden Euro für das Jahr 2012 bereit, um Forschung und Innovation zu stärken. Es handelt sich dabei um das größte Förderpaket, das bislang im Rahmen der europäischen Forschungsförderung aufgestellt wurde. "Damit macht die Kommission einen zukunftsweisenden Schritt zu mehr Wettbewerbsfähigkeit und wissensbasiertem Wachstum in Europa – so, wie es die im vergangenen Jahr von den EU-Staaten beschlossene Strategie Europa 2020 vorsieht", erläuterte Minister Hahn.
Die Ausschreibung erfolgt aus Mitteln des 7. Forschungsrahmenprogramms der EU, welches für den Zeitraum von 2007 bis 2013 gilt. Mit dem bereitgestellten Förderpaket will die EU For-schung und anwendungsorientierte Innovation enger miteinander verknüpfen, um das marktwirtschaftliche Potenzial von Forschungsergebnissen besser auszuschöpfen und dauerhaft neue Arbeitsplätze zu schaffen. Vereinfachte Regeln und spezielle Anreize für kleine und mittlere Unternehmen sollen dazu beitragen, gerade auch den innovationsstarken Mittelstand besser in die europäische Forschungsförderung einzubeziehen.
Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen können sich um die ausgeschriebenen Mittel bewerben.
"Mit zwölf staatlichen Hochschulen, weiteren international angesehenen Forschungseinrichtungen und einer starken Präsenz der forschenden Wirtschaft hat Hessen alle Voraussetzungen, um einen beträchtlichen Teil der Mittel einzuwerben. Die von der Kommission genannten Forschungsschwerpunkte in Bereichen wie Mobilität, Gesundheit, Klimaschutz oder auch der effizientere Einsatz von Ressourcen sind für Hessen ebenfalls von großer Bedeutung. Ich hoffe deshalb, dass sich viele hessische Forscherinnen und Forscher an den Ausschreibungen beteiligen und ihre Projektanträge einbringen", sagte Ministerin Kühne-Hörmann.
Auch Minister Hahn machte Forschern und Unternehmern in Hessen Mut, sich zu bewerben: "Niemand sollte sich von den Antragsformalitäten abschrecken lassen. Das Land Hessen bietet sowohl bei der Antragsstellung als auch bei der Suche nach geeigneten Projektpartnern Unterstützung an. Als erste Anlaufstelle steht das EU-Beratungszentrum der Landesregierung bereit."
Das EU-Beratungszentrum ist die zentrale Anlauf- und Servicestelle des Landes Hessen in allen wichtigen Fragen der EU-Förderung. Es ist unter der Telefonnummer 0611 - 32 5000 und unter der E-Mail-Adresse zu erreichen.
Weitere Informationen zu den mehr als 50 Themen des aktuellen Förderpakets gibt es auf der deutschsprachigen Internetseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung www.forschungsrahmenprogramm.de oder direkt auf den Seiten der EU-Kommission ec.europa.eu/research/fp7/index_en.cfm.
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