"Keine Millionen für die Jacobs–University"
Die GEW Bremen kritisiert geplante erneute Zuschüsse des Landes an die private Jacobs - University. Das dafür vorgesehene Geld solle besser in die öffentliche und staatliche Bildung fließen.
20.08.2013 Pressemeldung GEW BremenDenn die unzureichende Finanzierung in den öffentlichen Hochschulen und im gesamten Bildungsbereich wird an allen Ecken und Enden deutlich, u.a. daran, dass
- die Universität Bremen Stellen kürzen und sogar Räume für Standardvorlesungen anmieten muss,
- die Hochschule Bremen einen massiven Abbau an Studienplätzen plant
- in den öffentlichen Schulen Lehrerinnen und Lehrer fehlen und viele Gebäude aus Geldmangel nicht saniert werden,
- Kitas fehlen und der Anspruch der unter Dreijährigen auf einen Kita-Platz nicht erfüllt werden kann.
"Es kann doch nicht sein, dass das "Haushaltsnotlageland Bremen" Millionen in eine private Universität pumpt, die immer am Rande des finanziellen Ruins steht, obwohl an den öffentlichen Hochschulen nicht einmal eine ausreichende Grundfinanzierung gesichert ist," bringt GEW-Landesvorstandsprecher Christian Gloede den offenkundigen Widerspruch auf den Punkt. "Wenn Wirtschaft und Handelskammer das anders sehen, sollen sie ihre eigenen Geldbörsen für die Jacobs - University öffnen."
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