Kulturwissenschaften der Universität Bayreuth gehen neue Wege

Strukturierter Promotionsstudiengang nach dem neuen Bayerischen Hochschulgesetz startet: Universität Bayreuth führt zum Wintersemester 2006/2007 kombinierten Master- und Promotionsstudiengang "Mitteleuropa und angelsächsische Welt" ein

27.07.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Wenige Wochen nach Inkrafttreten des neuen Bayerischen Hochschulgesetzes ist die Einführung eines strukturierten Promotionsstudiengangs an der Universität Bayreuth durch das Wissenschaftsministerium genehmigt worden. Der zugehörige Masterstudiengang ist passgenau auf den Promotionsstudiengang ausgerichtet, so dass den Studierenden der Einstieg in die Promotion erleichtert wird. "Eine stärkere Strukturierung der Promotionsphase ist unerlässlich, um das wissenschaftliche Potential an unseren Hochschulen noch besser auszuschöpfen und die Rahmenbedingungen für die internationale Forschungszusammenarbeit zu verbessern. Zugleich ist dies ein wichtiger Beitrag zur wissenschaftlichen Förderung und Begleitung des einzelnen Studierenden. Deshalb stellt das neue Bayerische Hochschulgesetz die Universitäten vor die Aufgabe, entsprechende Promotionsstudiengänge zu entwickeln", erklärte Wissenschaftsminister Thomas Goppel anlässlich der Genehmigung des Studiengangs am Donnerstag in München.

Mit dem kombinierten Master- und Promotionsstudiengang "Mitteleuropa und angelsächsische Welt - 1300-2000 - Central Europe and the English-Speaking World" geht die Universität Bayreuth ab dem Wintersemester 2006/2007 neue Wege: Sowohl ein Master- als auch ein Promotionsstudiengang gleichen Namens werden im Bereich der Kulturwissenschaften neu eingerichtet. Den Studierenden wird so ein aufeinander abgestimmtes Master- und Promotionsprogramm angeboten. Es soll fachlich besonders geeignete Studierende auf die Wahrnehmung anspruchsvoller historisch-kulturwissenschaftlicher Berufsaufgaben in der Forschung, der Wissensvermittlung sowie im Bereich der wissenschaftsgestützten Recherche und Beratung vorbereiten. Unterrichtssprachen sind deutsch und englisch. Das Studienprogramm bietet neben der intensiven Einbindung in die Forschung und der gezielten Förderung von Exzellenz eine interdisziplinäre und internationale Ausrichtung. Hierbei wird das Studienprogramm durch die Zusammenarbeit mit der Prince-Albert-Society, einem deutsch-britischen Forschungsnetzwerk, geprägt. Deutsch-britische Summer-Schools und die Teilnahme an den internationalen Tagungen der Prince-Albert-Society sind Bestandteil des Studienprogramms.


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