Landesregierung legt Investitionsprogramm zur Hochschulmodernisierung auf

Nordrhein-Westfalen investiert bis zum Jahr 2020 acht Milliarden Euro in die Modernisierung und Sanierung seiner 33 Hochschulen. Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart und Finanzminister Helmut Linssen stellten heute in Düsseldorf das Hochschulmodernisierungsprogramm der Landesregierung vor. "Damit lösen wir den Modernisierungs- und Sanierungsstau an den nordrhein-westfälischen Hochschulen und den Universitätsklinika vollständig auf. Wir gehen an die Grenze dessen, was an Baumaßnahmen während des laufenden Hochschulbetriebs überhaupt möglich ist", sagte Pinkwart.

10.12.2008 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Finanzminister Linssen betonte: "Das Programm ist auch ein richtiges Signal angesichts der schwachen Konjunktur. Das beste Konjunkturpaket sind Investitionen in Bildung und Innovationen."

Das Hochschulmodernisierungsprogramm sieht für die erste Modernisierungsstufe in den Jahren 2009 bis 2015 Investitionen in Höhe von fünf Milliarden Euro vor. "Damit investieren wir jedes Jahr durchschnittlich 75 Prozent oder - in absoluten Zahlen - 300 Millionen Euro mehr als das Land in den Jahren bis 2005", so Pinkwart. Mit dem Programm bringt das Land die Hochschulgebäude und Universitätsklinika bautechnisch auf den neuesten Stand, um beste Rahmenbedingungen für Lehre und Forschung zu schaffen. Außerdem soll bis 2013 sicher gestellt werden, dass die Hochschulen ausreichende Räume für den doppelten Abiturjahrgang anbieten können.

Pinkwart kündigte an, nun in den nächsten Monaten mit jeder Hochschule die notwendigen Vereinbarungen über die konkrete Umsetzung vor Ort abzuschließen. Neben den bereits laufenden Sanierungsvorhaben seien weitere Pläne wie der Neubau für das Ingenieurwissenschaftliche Zentrum der Fachhochschule Köln, die Weiterentwicklung der Universität und der Fachhochschule Bielefeld auf dem Grundstück Lange Lage oder der Neubau der Fachhochschule Düsseldorf auf dem ehemaligen Schlössergelände bereits weit fortgeschritten.


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