VBE

Lehrerbildung braucht keine Kleinstaaterei

Als "produktive Ignoranz des föderalen Flickenteppichs in der Lehrerbildung" bezeichnet VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann das Nationale Zentrum für Lehrerbildung, das von der Telekom Stiftung an einem Hochschulkonsortium unter Führung der Berliner Humboldt Universität eingerichtet wird. Der VBE werde das Projekt aufmerksam beobachten.

24.06.2011 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

"Der VBE fordert von den Kultusministern dringend eine Harmonisierung der Lehrerbildung", so Beckmann. "Derzeit wird nur von Mobilität gefaselt, tatsächlich ist aber für Lehrer die Mobilität an der jeweiligen Landesgrenze beendet."

Beckmann weiter: "Die Länder müssen Kulturhoheit endlich in gesamtgesellschaftlicher Sicht ausfüllen. Der Föderalismus wird sonst zur Farce. Der Kulturföderalismus braucht dringend eine Frischzellenkur."

Nach einer repräsentativen FORSA-Umfrage des VBE 2010 wollten nur noch 32 Prozent der Bundesbürger die alleinige Zuständigkeit der Bundesländer für die Schul- und Bildungspolitik. 21 Prozent sprachen sich für die alleinige Verantwortung durch den Bund aus. ­


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