Leibniz-Institut für Polymerforschung weiht neues Werkstofflaborgebäude ein
"Damit wird die Materialforschung in Dresden weiter gestärkt und gewinnt auch international als eines der Zentren der Material- und Werkstoffwissenschaft zunehmend an Bedeutung", sagte Wissenschaftsstaatssekretär Dr. Knut Nevermann im Rahmen der feierlichen Übergabe des neuen Werkstofflaborgebäudes an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Polymerforschung in Dresden. Labor- und Arbeitsräume böten verbesserte Bedingungen für die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Chemikern, Physikern und Ingenieuren. Künftig könnten hier die Teilinstitute Polymerwerkstoffe sowie Physikalische Chemie und Physik der Polymere vereint forschen.
19.07.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusDas Leibniz-Institut verfüge mit dem Neubau über optimale Voraussetzungen für das Arbeiten beispielsweise an polymeren Membranen zum Einsatz in Brennstoffzellen sowie für die Entwicklung von Polyelektrolytsystemen zur Klärung von Industrieabwässern, so Dr. Nevermann weiter. "Der Materialforschungsverbund Dresden mit den zehn Instituten der TU Dresden, drei Leibniz-Instituten und einem Max-Planck-Institut vereint die Forschungen zu metallischen, keramischen und polymeren Werkstoffen sowie auch den wachsenden Bereich der Biomaterialforschung in einzigartiger Weise."
Diese Kooperation biete eine Vielzahl von Chancen gerade auch für den wissenschaftlichen und Fachkräftenachwuchs. Ein aktuelles erfolgreiches Beispiel dafür sei das junge Dresdner Unternehmen TOPAS, das in Zusammenarbeit mit der TU Dresden und dem Leibniz-Institut optische Partikelsensoren zur Echtzeitüberwachung von Kunststoffverarbeitungsprozessen zur Marktreife weiterentwickelt habe und mittlerweile auch erfolgreich vermarkte.
Der Neubau des Werkstofflaborgebäudes wurde gemeinsam von Bund und Freistaat Sachsen in Höhe von insgesamt 7 Mio. Euro finanziert.
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