Leibniz-Rechenzentrum unter den TOP 10 der Rechenzentren weltweit

Das Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (LRZ) in Garching hat seinen Rang als führendes Zentrum für Supercomputing erneut bestätigt: In einer aktuellen Rangliste der weltweit leistungsfähigsten Rechner erreichte das LRZ mit seinem neuen Höchstleistungssystem Platz 10. "Damit ist das LRZ weiterhin ´Lokomotive´ des Höchstleistungsrechnens in Deutschland", erklärte Bayerns Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Montag in München.

16.07.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Von Molekülen bis zu Sternhaufen, von effizienten Motoren bis hin zu chirurgischen Eingriffen können Wissenschaftler und Ingenieure zahlreiche Vorgänge in Natur und Technik mit Hilfe von Supercomputern künftig noch besser verstehen und vorausberechnen. Der am LRZ betriebene Höchstleistungsrechner der Firma SGI zeichnet sich vor allem durch einen extrem großen Hauptspeicher, hohe Applikationsleistung und ein breites Anwendungsspektrum aus. Er steht nach einer fachlichen Begutachtung herausragenden wissenschaftlichen Projekten aus ganz Deutschland zur Verfügung.

Die Forschung mit und an Hochleistungsrechnern stellt das Leibniz-Rechenzentrum in die bedeutende Tradition der Münchner Informatik. Bereits in den 50er Jahren war an der TU München eine der ersten programmgesteuerten elektronischen Rechenanlagen entwickelt und gebaut worden. Auch heute richtet sich der Blick auf die Front der wissenschaftlichen Erkenntnis: Im Verbund mit den Hochleistungsrechenzentren in Jülich und Stuttgart und zusammen mit Konsortialpartnern aus anderen Ländern bewirbt sich das LRZ derzeit bei der Europäischen Union um die Einrichtung eines europäischen Zentrums für High Performance Computing.


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