Medizinische Fakultät der Universität Freiburg erhält Stiftungsprofessur für Hämatopoetische Zelltherapie

Die Medizinische Fakultät der Universität Freiburg erhält eine Stiftungsprofessur für Hämatopoetische Zelltherapie. Dies hat der Ministerrat in seiner Sitzung am Dienstag beschlossen. Gegenstand dieses Teilbereichs der Medizin ist die Behandlung von Patienten mit Blutzellen im Rahmen einer Knochenmarktransplantation. Stifter ist der Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Freiburg, der sechs Jahre lang eine Professorenstelle mit Forschungsausstattung finanzieren wird.

08.11.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Durch die Einrichtung der Stiftungsprofessur werden die Forschungsschwerpunkte Krebsforschung sowie Molekulare Zell- und Stammzellforschung gestärkt. Insbesondere im Bereich der Knochenmarktransplantation bei Kindern und Jugendlichen sollen damit die bereits bestehenden Forschungsaktivitäten ausgebaut und durch experimentelle Arbeiten ergänzt werden. Damit können die Heilungschancen insbesondere für jugendliche Patienten entscheidend verbessert werden", sagte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg.

Die Stiftungsprofessur wird an der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie des Zentrums für Kinderheilkunde und Jugendmedizin eingerichtet. Sie ist integraler Bestandteil des an dem Universitätsklinikum bestehenden Tumorzentrums Ludwig-Heilmeyer-Comprehensive Cancer Center Freiburg (CCCF).

Nach Ablauf von fünf Jahren soll eine Evaluation stattfinden, auf deren Grundlage über die Weiterführung der Stiftungsprofessur durch Universität und Universitätsklinikum Freiburg entschieden wird.

Stiftungsprofessuren werden nicht vom Land, sondern von privaten Spendern finanziert. Der Spender bestimmt den Fachbereich und kommt in der Regel für die Forschungs- und Personalkosten der ersten fünf Jahre bis zehn Jahre auf. Momentan gibt es in Baden-Württemberg über 80 Stiftungsprofessuren.


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