Mehr Projekt-/Drittmittel für Sachsens Forschung

Sachsens Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs-einrichtungen haben das 8. Jahr in Folge bei den Projekt-/Drittmitteleinnahmen zugelegt. Mit 318,7 Mio. Euro im Jahr 2003 waren es 9,5 Mio. Euro (= 3,1%) mehr als 2002. 9611 Projekte wurden bearbeitet. Das waren zwar 133 weniger als 2002, jedoch sind die durchschnittlich pro Projekt eingeworbenen Mittel gestiegen. Für die Bearbeitung der Forschungsprojekte sind zusätzlich 5707 Personen an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen eingestellt worden.

12.07.2004 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Größten Anteil am Mittelzuwachs haben erneut die Hochschulen (Zuwächse seit 1998). Mit 212,5 Mio. Euro lagen die für Forschungsvorhaben eingeworbenen Mittel um 6,7 Mio. Euro höher als 2002. Für die Hochschulen waren die Bundesministerien die größten Projekt-/Drittmittelgeber, auch wenn Sie mit 57 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr 4,5 Mio. Euro weniger bereitstellten. Zweitgrößter Zuwendungsgeber ist die Deutsche Forschungsgemeinschaft (45,6 Mio. Euro), gefolgt von der Wirtschaft mit 41,7 Mio. Euro. Die sächsischen Landesministerien stellten 24,8 Mio. Euro bereit (+ 1,9 Mio. gegenüber 2002) - davon 16,2 Mio. Euro vom SMWK.

An der Spitze der Hochschulen bei der Einwerbung von Projekt-/Drittmitteln steht nach wie vor die TU Dresden (95,76 Mio.), gefolgt von der Universität Leipzig (56,82 Mio.), der TU Chemnitz (24,74 Mio.) und der TU BA Freiberg (19,16 Mio.).

Sachsens Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Dr. Matthias Rößler: "Sachsens Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen haben trotz der schlechten Wirtschaftslage in Deutschland mehr Forschungsmittel eingeworben. Das ist das Bemerkenswerte, verdient unsere Anerkennung und macht den guten Ruf Sachsen in der Forschung deutlich. Wenn es den Unternehmen wieder besser geht, kann ich mir auch einen weiteren und deutlichen Schub bei den Forschungsaufträgen vorstellen."

Die außeruniversitären Forschungseinrichtungen konnten rd. 106,2 Mio. Euro einwerben (+ 2,7 Mio. Euro). Hauptdrittmittelgeber war die Wirtschaft (41,6 Mio. Euro -> + 3,7 Mio.), gefolgt von den Bundesministerien (26,6 Mio. Euro -> minus 3 Mio.). Die Landesministerien stellten 9 Mio. Euro bereit (+ 2,5 Mio.).


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