Merckle-Forschungspreis in Ulm zum 25. Mal vergeben

"Als Stifter und Mäzene werden Unternehmen für unsere Hochschulen immer bedeutsamer. In internationalen Maßstäben gemessen gibt es keine Spitzenuniversitäten ohne Stifter und Mäzene. Der von der Familie Merckle ausgeschriebene Forschungspreis ist ein gutes Beispiel für die Stiftungskultur in Deutschland, die es weiter zu verbessern gilt." Dies erklärte der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Dietrich Birk, anlässlich der Verleihung des Merckle-Forschungspreises am 13. November in Ulm.

13.11.2006 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Der Staatssekretär betonte, dass Unternehmen, die in Forschung und Entwicklung investierten, Motor für weiteres Wirtschaftswachstum und nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Baden-Württemberg seien. Aufgabe des Staates sei es, erfolgsorientierte und nachhaltige Rahmenbedingungen für Bildung, Forschung und Entwicklung zu gestalten.

Gewürdigt werden mit dem Merckle-Forschungspreis über längere Zeit erbrachte herausragende wissenschaftliche Leistungen in den Fakultäten der Universität Ulm, die geeignet sind, neue Arbeitsrichtungen oder die Grundlage für weitere wissenschaftliche Untersuchungen zu erschließen.

Die medizinisch-naturwissenschaftliche Forschung wird von Merckle seit langer Zeit unterstützt. Im Jahre 1981 - das Unternehmen feierte damals sein 100jähriges Bestehen - stiftete Merckle einen seither jährlich verliehenen Preis zur Förderung der Forschung an der Universität Ulm. Der Preis ist mit über 20.000 Euro dotiert.

Die diesjährigen Preisträger sind:
o Dr. Simone Fulda (Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin)
o Prof. Dr. med. Stephan Stilgenbauer (Klinik für Innere Medizin III)
o Dr. Fritz-Olaf Lehmann (Institut für Neurobiologie)
o die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Ing. Erhard Kohn und Prof. Dr. Ing. Hans-Jörg Pfleiderer.


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