Merkur Internationale FH Karlsruhe feiert Eröffnung

Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg hat die Vorbildfunktion nichtstaatlicher Hochschulen herausgestellt.

22.11.2005 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Private Hochschulen zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie unternehmerisch entscheiden. Sie müssen in der Lage sein, auf Gegebenheiten und Anforderungen des Marktes rasch, autonom und flexibel zu reagieren. Dieses Prinzip wollen wir auch den staatlichen Hochschulen in Baden-Württemberg vermitteln", sagte Frankenberg bei der Eröffnungsfeier der Merkur Internationalen FH Karlsruhe am 22. November. Der Minister betonte, dass nur unternehmerisch und wettbewerblich ausgerichtete Hochschulen im Wettbewerb bestehen könnten. Diese Erkenntnis sei auch Basis des Landeshochschulgesetzes, das seit Anfang des Jahres gültig ist.

"In dem Gesetz haben wir moderne, unternehmerisch geprägte Leitungs- und Organisationsstrukturen geschaffen, die aus den bisherigen Rektoraten einen Vorstand machen, der dem Aufgabenzuschnitt einer Kapitalgesellschaft entspricht. Für diese Leitungsaufgaben suchen wir Persönlichkeiten mit ausgeprägten Managementfähigkeiten, die an ihrer Einrichtung für Forschung und Lehre strategische Schwerpunkte setzen und ein erkennbares Profil herausarbeiten", sagte der Minister weiter. Außerdem solle der bisherige Hochschulrat künftig als Aufsichtsrat noch mehr die strategische Entwicklung der Hochschule mitbestimmen können und als wichtiges Kontrollorgan gegenüber dem Vorstand wirken. Frankenberg: "Private Hochschulen sind als Bildungsunternehmen in einigen Punkten einen Schritt voraus. Sie betrachten ihre Studierenden als Kunden. Der Dienstleistungsgedanke ist hier ein zentraler Erfolgsfaktor."

Minister Frankenberg gratulierte der neuen Merkur Internationalen FH Karlsruhe, die zum Wintersemester ihren Studienbetrieb aufgenommen hat, weil sie es geschafft habe, "die gesamte Region für dieses ehrgeizige Projekt zu gewinnen". Dies zeige auch die große Zahl der Unterstützer und Förderer. "Private Hochschulen sind ein fester und wichtiger Bestandteil unseres Hochschullandes. Baden-Württemberg ist stolz auf seine differenzierte Hochschullandschaft mit staatlichen und nichtstaatlichen Hochschulen. Dies ist ein Markenzeichen der Hochschulpolitik des Landes." Besonders würdigte der Minister, dass die Merkur Internationale Fachhochschule von Anfang an auf Bachelor- und Masterstudiengänge gesetzt habe. "Dass sie damit richtig liegt, bestätigen uns inzwischen in zunehmendem Maß die Rückmeldungen aus der Wirtschaft", betonte Frankenberg.


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