Ministerin beglückwünscht Absolventen der Graduate School of Neuroscience

Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft hat anlässlich der heutigen (03.12.04) Promotionsfeier der NRW-Graduate School of Neuroscience an der Ruhr-Universität Bochum noch einmal die bundesweit einmalige Spitzenförderung in der Doktorandenausbildung herausgestellt. Kraft: "Seit die Erfolgsgeschichte der International Graduate Schools in Nordrhein-Westfalen vor drei Jahren begann, haben wir unsere in Deutschland inzwischen anerkannte Vorreiterrolle in der Neustrukturierung der Doktorandenausbildung konsequent weiter ausgebaut. Erst vor zwei Monaten haben wir mit der Ruhr-Graduate School in Economics das siebte Mitglied in die Graduate-School-Familie aufgenommen." "Die International Graduate School of Neuroscience ist ein Musterbeispiel für fach- und fakultätsübergreifende Forschung", sagt Prof. Dr.-Ing. Gerhard Wagner, Rektor der RUB. "Die IGSN ermöglicht dem besten Nachwuchs eine Ausbildung, die sich auf internationalem Spitzenniveau bewegt."

03.12.2004 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Wissenschaftsministerin betonte, dass für die Landesregierung die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses Priorität hat: "Wir wollen erste Adresse sein für junge wissenschaftliche Spitzenkräfte aus der ganzen Welt. Denn Spitzenforschung braucht Exzellenz, Internationalität und Nachhaltigkeit. Die bisherigen Möglichkeiten, junge wissenschaftliche Spitzenkräfte aus dem In- und Ausland zu gewinnen, erschienen uns dazu nicht ausreichend und nicht zielstrebig genug. Stattdessen fördern wir in Nordrhein-Westfalen den internationalen Spitzennachwuchs stärker als bisher und unter optimalen Bedingungen. Wir leisten damit auch einen Beitrag zur Internationalisierung unserer Hochschulen und stärken die Rolle Nordrhein-Westfalens als internationaler Bildungsstandort. Unser Erfolg ist nicht zuletzt an den heutigen sieben Graduierten abzulesen, die aus vier verschiedenen Ländern stammen."

Sie alle haben innerhalb von drei Jahren promoviert und liegen damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 4,6 Jahren und der durchschnittlichen Promotionszeit in den USA von 5,5 Jahren. Der Absolvent Patrick Ragert erhielt bereits im Dezember 2003 bei der Auftaktveranstaltung des Netzwerks Neurowissenschaften NRW für die hervorragende Präsentation seiner Forschungsergebnisse von Ministerin Kraft einen mit 10.000 Euro dotierten Preis für den Themenbereich 'Krankes Gehirn'. Zurzeit studieren 334 Nachwuchswissenschaftler aus 43 Nationen an den NRW-Graduate Schools. Die Ausländerquote von über 60 Prozent belegt den guten internationalen Ruf.


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