Ministerin Wanka erfreut über Abschneiden Brandenburger Wissenschaftler bei bundesweitem Exzellenzwettbewerb
Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka hat sich erfreut über das bisherige Abschneiden von Brandenburger Wissenschaftlern beim Exzellenzwettbewerb gezeigt.
20.01.2006 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes BrandenburgProfessoren der Universität Potsdam sind an Antragsskizzen für drei Exzellenzcluster beteiligt, die in Folge der Begutachtung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die erste Hürde im Wettbewerb genommen haben und aufgefordert wurden, Förderanträge einzureichen. "Angesichts der noch vergleichsweise jungen Hochschullandschaft in Brandenburg gibt dieses Ergebnis Anlass zur Freude und zeigt auch hier die in wenigen Jahren erlangte hohe Leistungsfähigkeit unserer Hochschulen", betont Ministerin Wanka. Zugleich dokumentiere es die ertragreiche Zusammenarbeit mit den Berliner Hochschulen.
An den Exzellenzclustern "Governance in der globalen Welt" (FU Berlin), "Synthetische und natürliche Katalysatoren" (TU Berlin) sowie "Materie in neuem Licht" (HU Berlin) sind jeweils neun, drei beziehungsweise ein Wissenschaftler der Universität Potsdam beteiligt. Zwar ist keine der fünf Antragsskizzen auf Graduiertenschulen beziehungsweise Exzellenzcluster, bei der die der Universität Potsdam und BTU Cottbus die Federführung hatten, in die Endrunde gelangt, dies ist jedoch laut Wissenschaftsministerin Wanka kein Grund zur Enttäuschung. Alle Anträge auf Exzellenzcluster waren durch Kooperationen mit renommierten Forschungseinrichtungen (u.a. Geoforschungszentrum, Alfred Wegener Institut, Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum) unter Federführung jeweils einer Universität entwickelt worden.
Wanka unterstrich: "Allein durch die Erarbeitung der Antragskizzen sind positive Effekte für die Profilierung der Wissenschaftslandschaft in Brandenburg sowie für die Bildung von Netzwerken entstanden. Es gilt und es ist die Absicht, vielversprechende Ansätze weiterzuentwickeln." Auch habe Brandenburg im Vergleich der neuen Länder gut abgeschnitten. In den ostdeutschen Flächenländern sind lediglich eine Graduiertenschule sowie ein Exzellencluster aufgefordert worden, Förderanträge einzureichen.
Die DFG hatte am Abend in Bonn das Ergebnis ihrer Begutachtung der 319 bundesweit eingereichten Antragsskizzen in den drei Bereichen Graduiertenschulen, Exzellenzcluster und Spitzenuniversitäten bekannt gegeben, verbunden mit der Aufforderung an die jetzt benannten Einreicher, für das weitere Auswahlverfahren offizielle Förderanträge vorzulegen. Die endgültige Entscheidung fällt im Herbst. Eine neue, zweite Ausschreibungsrunde beginnt unterdessen in diesem Frühjahr. Auch hieran werden sich Brandenburger Wissenschaftseinrichtungen beteiligen. Für die Exzellenzinitiative stellen Bund und Länder bis 2011 insgesamt 1,9 Milliarden Euro zur Verfügung.
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