Ministerin Wanka und Senator Flierl berieten Hochschulplanung

In Potsdam haben heute Brandenburgs Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und Berlins Wissenschaftssenator Thomas Flierl über die weitere Abstimmung beider Länder im Hochschulbereich beraten. Dabei waren sich Wanka und Flierl einig, dass trotz der länderspezifisch unterschiedlichen Ausgangsvoraussetzungen die hochschulpolitische Abstimmung zwischen beiden Ländern intensiv und umfassend erfolgt und zunehmend erfolgreich ist.

27.05.2004 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

So sind erst im vergangenen Jahr vier neue länderübergreifende Arbeitsgruppen ins Leben gerufen worden, um die bisherige Kooperation zu intensivieren. Sie befassen sich mit Fragen des Hochschulrechts, der Studienplatzzahlen und Kapazitätsentwicklung, Lehrerbildung sowie einer gegenseitigen Information über die Studienangebote an den Berliner und Brandenburger Hochschulen.

Als besonders beispielgebend nannten Flierl und Wanka die gemeinsamen Planungen bei der Lehrerbildung, die gegenwärtig aktualisiert werden. Beide Länder haben in ihren Lehrerbildungsgesetzen eine Umstellung auf die Bachelor- und Masterstudienabschlüsse vereinbart.

Darüber hinaus haben beide Länder textgleiche Gesetze zur Modernisierung der Juristenausbildung beschlossen, die Professorenbesoldungsgesetze harmonisiert und kooperieren über den Hochschulbereich hinaus in der außeruniversitären Forschung länderübergreifend durch die gemeinsame Nutzung von Laborkapazitäten oder gemeinsame Berufungen von Wissenschaftlern und Professoren. Außerdem sind in der Vergangenheit zahlreiche länderübergreifende Studiengänge entstanden, so beispielsweise Polymer Science (Uni Potsdam, Humboldt-Uni, TU und FU Berlin), Photonics (FH Brandenburg, TFH Wildau und TFH Berlin) oder Internationale Beziehungen (Uni Potsdam, Humboldt-Uni und FU Berlin).

An den neun Brandenburger Hochschulen studieren derzeit rund 38.000 junge Menschen, an den siebzehn Berliner Hochschulen sind es 140 000.


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