Motorenprüfstände der „TurboAcademy“ an der Hochschule Mannheim gehen in Betrieb

Als „Musterbeispiel einer gelungenen Public-Private-Partnership über Ländergrenzen hinweg“ hat Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg am 12. Januar in Mannheim die Einrichtung von zwei Motoren- und Turboladerprüfständen an der Hochschule Mannheim bezeichnet.

12.01.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Das gemeinsam von der Firma BorgWarner Turbo Systems mit Sitz in Kirchheimbolanden (Rheinland-Pfalz) und der Hochschule Mannheim getragene Projekt „TurboAcademy“ verbessere weiter die Ausbildungsbedingungen der Studierenden durch den direkten Kontakt mit innov a tiver Automobiltechnik. „Durch die vertieften Kenntnisse im Bereich der Turbotechnik haben die Absolventen und Absolventinnen beste berufl i che Einstiegschancen in der Region“, so der Wissenschaftsminister.

Mit den beiden Kooperationspartnern hätten sich, Frankenberg zufolge, zwei Partner gefunden, die in ihrem jeweiligen Bereich an der Spitze liegen. „Der Weltmarktführer BorgWarner hat mit seiner wegweisenden Technik der Abgaslader Maßstäbe gesetzt und die Hochschule Mannheim gehört mit ihren ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen zur absoluten Spitze. Damit ist die Grundlage für eine überaus erfolgreiche Zusammenarbeit gelegt, die zum Erfolgsmodell werden könnte.“

Der Firma BorgWarner dankte der Minister für ihr finanzielles Engagement, das sich neben den Anschaffungskosten und der Beteiligung an den Baukosten auch auf die sächlichen und personellen Betriebskosten des Projekts für zehn Jahre erstreckt. Die beiden Motorenprüfstände wurden in einem eigens erstellten Laborgebäude installiert. Die Baukosten hierfür in Höhe von 1,25 Millionen Euro sind zu zwei Dritteln von der Hochschule Mannheim und der Firma BorgWarner Turbo Systems sowie zu einem Drittel vom Land Baden-Württemberg übernommen worden.

Minister Frankenberg betonte die Vorteile der Kooperation zwischen Wirtschaft und Hochschulen, von der beide Partner in hohem Maße profitieren. „Durch die enge Zusammenarbeit mit den Firmen sind die Fachhochschulen über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden und gewährleisten den Studierenden einen unmittelbaren Einstieg in die Berufspraxis. Andererseits können sie Innovationspotenziale einbringen, die gemeinsam mit den jeweiligen privaten Unternehmen genutzt und in verbesserte Produkte, Verfahrenstechniken und Dienstleistungen u m gemünzt werden.“

Der Wissens- und Technologietransfer aus den Fachhochschulen habe damit, so der Minister, einen enormen Nutzen für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Dieser Faktor sei nicht zuletzt auch für den Ausbau der Hochschulen und Berufsakademien - dem Projekt „Hochschule 2012“ - besonders bedeutsam mit Blick auf die steigende studentische Nachfrage und den Bedarf an akademisch qualifizierten Fachkräften.


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