Neubau der Evangelischen Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg eingeweiht

Der Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Klaus Tappeser, würdigte die hohe Priorität, welche die Württembergische Landeskirche dem Zukunftsthema Bildung einräumt. Anlass dazu war die Einweihung des Neubaus an der Evangelischen Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg.

14.03.2008 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Die Landeskirche hat angesichts der noch immer schwierigen finanziellen Situation ein Zeichen für die Ausbildung junger Menschen gesetzt. Der Neubau wird die Lernbedingungen der Studierenden deutlich verbessern. Er bietet auch Platz für weiteres Wachstum und Gelegenheit, den hohen Standard der Studienangebote noch mehr zu optimieren", sagte Tappeser am 14. März in Ludwigsburg.

Dieses Wachstum wird das Wissenschaftsministerium nach den Worten Tappesers unterstützen. Das Land hat vor, zusätzliche Studierende an der Evangelischen FH im Rahmen der Förderlinie für die nichtstaatlichen Hochschulen aus dem Ausbauprogramm "Hochschule 2012" zu bezuschussen. "Pro Jahr und zusätzlichem Studierenden steht dafür bei nichttechnischen Studiengängen an privaten Hochschulen ein Pauschalbetrag von 1400 Euro zur Verfügung", sagte der Ministerialdirektor. Auch die neuen Studiengänge "Internationale Sozialarbeit", "Internationale Religionspädagogik und den Studiengang "Frühpädagogik", den die Evangelische FH zusammen mit der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg anbietet, kämen dafür in Frage. Der Start der Studiengänge sei für das Sommersemester 2008 vorgesehen.

"Gerade in einer zunehmend technisierten Welt ist es wichtig, im individuellen Umgang mit anderen Menschen Sensibilität, Verantwortungsbewusstsein, und soziales Gespür zu zeigen. Das Ausbildungsangebot der Evangelischen Fachhochschule gewinnt damit immer mehr an Bedeutung", sagte Tappeser. Sie bereite die Studierenden auf die immer höheren Anforderungen an die Berufe im sozialen Bereich vor. Das Land unterstütze die Arbeit der Fachhochschule daher gerne mit rund 1,6 Mio. Euro pro Jahr.


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